Horn 1899

Befristete Ausstiegsklausel: Bleibt Horn in Köln?

Der 1. FC Köln und Timo Horn – eine Ehe, die bislang beiden Seiten den gewünschten Erfolg eingebracht hat. Der Effzeh stieg mit dem jungen Torhüter in die Bundesliga auf und profitierte von dessen hervorragender Entwicklung ebenso sehr wie Horn selbst. Der Keeper könnte den Klub nun im Sommer verlassen. Aber nur unter gewissen Bedingungen.

Köln – Dass Timo Horn eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hat, ist bekannt. Dass diese zeitlich befristet ist, auch. Sportchef Jörg Schmadtke hat nun im „kicker“ erklärt, was das bedeutet und warum diese Frist so wichtig ist für die Transferplanungen des Effzeh.

Dann ist er unverkäuflich

Horns Kontrakt, im Winter 2014 verlängert und durch eine neue, höhere Ausstiegsklausel angepasst, gibt dem Spieler die Möglichkeit, den 1. FC Köln im Sommer 2016 für rund neun Millionen Euro zu verlassen. Allerdings nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt – dann verfällt die Klausel für die laufende Transferperiode. Nur ist nicht klar, ob diese Frist bereits Ende April (wie bereits spekuliert) oder eher Ende Mai ausläuft.

Das Trainerteam und der Manager beobachten die Einheit.

Das Trainerteam und der Manager beobachten das Training. (Foto: GBK)

Klar ist aber: Sollte sich bis dahin kein Klub mit dem 22-Jährigen einig sein, wird der Torhüter wohl in Köln bleiben. „Wenn die Frist abgelaufen ist, spielt Timo auch nächstes Jahr bei uns“, wird Schmadtke im Fachmagazin zitiert. „Wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind.“ Augenzwinkernd habe der Sportchef angefügt: „Dann ist er unverkäuflich.“

Vier oder fünf Klubs kommen infrage

Die FC-Fans werden es gerne hören. Auch, dass der Markt für Horn äußerst überschaubar ist, zumal der 22-Jährige nur dann wechseln würde, wenn er sich seines Stammplatzes beim neuen Klub sicher sein könnte. Auf dem europäischen Top-Level, das er anstrebt, schränkt das die Anzahl an potentiellen Interessenten erheblich ein. „Am Ende sprechen wir über vier oder fünf Klubs, die infrage kommen“, bestätigte Schmadtke. Sollten diese nicht schnell genug handeln, bliebe Horn ein Kölner.




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