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"Andere Teams rechnen und beten mehr als wir"

Für Matthias Lehmann hat das Saisonziel des 1. FC Köln von 40 Punkten nur noch bedingte Priorität. Der Effzeh-Kapitän hat am Donnerstag gefordert, sich nur noch darauf zu konzentrieren, die nötigen Punkte zu holen, um mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun zu haben. „Das ist das Ziel, das Sinn macht.“

Köln – Es war das große Saisonziel des 1. FC Köln: „40 Punkte plus X“. Mit dieser Marschroute waren die Geissböcke in die Spielzeit 2015/16 gegangen. Fünf Spieltage vor Schluss zählt zunächst aber nur noch, den Abstand nach unten von aktuell sechs Punkten zu verteidigen.

Passten Leistung und Punktausbeute nicht zusammen?

Das hat Matthias Lehmann am Donnerstag klar gemacht. „Fünf Spieltage vor Schluss mit sechs Punkten Vorsprung sollte jetzt das Ziel sein, es fertig zu machen. Das ist das Ziel, das Sinn macht, und nicht, 40 Punkte erreichen zu wollen. Wir müssen die Punkte so holen, dass wir mit unten nichts mehr zu tun haben“, forderte der Kapitän.

Dass es so kommen wird, davon ist Lehmann überzeugt. Der Routinier betonte, dass „wir mit der Punktausbeute in der Rückrunde nicht zufrieden sein können“. Aber jeder, der die letzten Spiele gesehen habe, „weiß, dass Leistung und Punktausbeute nicht zusammenpassen“. Deswegen sei es auch am Sonntag beim 1. FSV Mainz 05 das klare Ziel, drei Punkte zu holen.

Kerzen im Dom? Nicht mit Lehmann!

Verrückt machen lassen will Lehmann sich jedenfalls nicht. Schon gar nicht fängt der 32-Jährige an den Rechenschieber aus der Tasche zu holen. „Andere Teams haben mehr damit zu tun, zu rechnen und vielleicht auch zu beten.“ Auf Kerzen im Dom oder Stoßgebete gen Himmel werden wohl auch die FC-Fans gerne verzichten.

 

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