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Barca-Talent: „Ich hätte Hector den Schritt zugetraut“

Jonas Hector bleibt dem 1. FC Köln wohl erhalten. Nachdem der deutsche Nationalspieler ein Angebot des FC Barcelona ausgeschlagen hat, deutet alles auf einen Verbleib des 26-Jährigen hin. Unmoralische Angebote ausgenommen, setzt beim Effzeh darauf, den Vertrag mit dem Linksfuß zu verlängern. Wissend, dass Hector ansonsten im Marktwert sinken würde.

Köln – Wenn der 1. FC Köln am Sonntag am HappyBet-Cup in Aachen antreten wird, wird Hector noch fehlen. Der Nationalspieler stößt erst zum Trainingslager in Kitzbühel ab dem 29. Juli wieder zur Mannschaft. Deswegen wird er auch nicht gegen Sandro Ramirez antreten, den 21-jährigen Neuzugang des FC Malaga, der aus der weltberühmten Nachwuchsschmiede La Masia des FC Barcelona stammt.

Ramires: Hector auf einer Stufe mit Jordi Alba

Nach fünf Jahren hatte Ramires im Sommer den großen FC Barcelona verlassen, nachdem er spanischer Meister, Pokalsieger und Champions-League-Sieger geworden war. Messi, Suarez und Neymar – mit diesen Superstars hatte er zusammengespielt. Ein Anreiz, der Hector offenbar kalt ließ. „Jeder hat seine eigenen Vorstellungen vom Fußball. Barcelona ist der beste Klub der Welt, aber jeder muss es für sich entscheiden, ob er dort spielen will oder nicht“, sagt Ramires in Bezug auf die Hector-Entscheidung.

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Nach den Leistungen Hectors bei der EM 2016 in Frankreich ist der Mittelstürmer aber sich, dass Hector es bei den Katalanen gepackt hätte. „Na klar hätte ich Hector den Schritt nach Barcelona zugetraut. Er hat ein starkes Turnier gespielt“, so das ehemalige Barca-Talent. „Jordi Alba ist zwar ebenfalls einer der besten Linksverteidiger der Welt, aber über eine Saison gesehen gibt es viele Trainingseinheiten und Spiele, in den man sich zeigen kann und seinen Platz erobern kann.“

Chancen auf Vertragsverlängerung stehen gut

Dennoch bleibt es dabei: Hector wird nicht nach Barcelona wechseln. Stattdessen arbeitet man beim Effzeh im Hintergrund an Gesprächen über eine Vertragsverlängerung. Der Kontrakt mit dem Nationalspieler läuft noch bis 2018. Zwei Jahre also, eine insofern gefährliche Laufzeit, als dass Köln nur noch in diesem oder im nächsten Jahr einen Millionen-Betrag mit einem Verkauf erzielen könnte. Schon im nächsten Sommer mit dann nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit hätte der Effzeh in Verhandlungen mit anderen Klubs eine deutlich schlechtere Position. Und weil man am liebsten ohnehin langfristig mit Hector planen will, wären Gespräche über eine Vertragsverlängerung nur der logische Schritt. Die Absage des Spielers an Barcelona ist zumindest ein Zeichen, dass der 26-Jährige nicht ganz abgeneigt sein dürfte.


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