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Schlaudraff hospitiert – Kugel schleift – Lehmann grätscht

Ein neues Gesicht am Geißbockheim: Seit Dienstag ergänzt Jan Schlaudraff vorübergehend das Trainer-Team beim 1. FC Köln. Der Ex-Profi (Gladbach, Aachen, FC Bayern, Hannover) wird in den kommenden Wochen Peter Stöger und Manfred Schmid über die Schulter schauen. Möglich, dass der 33-Jährige sogar mit ins Trainingslager nach Kitzbühel fährt.

Köln – Am Dienstag konnte Schlaudraff direkt beobachten, wie ein Weltmeister die Effzeh-Profis fit macht. Yann-Benjamin Kugel ist zurück. Der Athletik-Coach, der während der EM 2016 noch die deutschen Nationalspieler betreut hatte, hatte vom FC noch eine Woche frei bekommen und ist nun pünktlich zum körperlichen Feinschliff der Vorbereitungsphase auf die neue Bundesliga-Saison zurück in Köln.

Eigenschonung ist ein Fremdwort für ihn

Schlaudraff hatte zuletzt in der Saison 2014/15 für Hannover 96 gespielt, sein Vertrag war nicht verlängert worden. Nun orientiert sich der gute Bekannte von Sportchef Jörg Schmadtke neu. Beim Effzeh wird er nun die nächste Zeit der Vorbereitung dabei sein. „Wir machen das selten“, sagte Trainer Peter Stöger. „Bei ihm haben wir es gerne gemacht. Er ist jetzt mal dabei. Zeitlich begrenzt haben wir das nicht.“ Dann fügte er lachend hinzu: „Wenn er glaubt, bei uns etwas lernen zu können, dann kann er vorbeischauen…“

Derweil ist Matthias Lehmann zurück im Training. Während Marcel Hartel am Geißbockheim auf Krücken vorbeischaute, stieg der FC-Kapitän nach überstandener Fußverletzung wieder ins Mannschaftstraining ein. Und das ohne Rücksicht auf Verluste. Der 33-Jährige rannte, grätschte und spielte, als sei nichts gewesen. „Eigenschonung ist ein Fremdwort für ihn“, sagte Stöger. Lehmann war in Bad Tatzmannsdorf unglücklich umgeknickt und hatte zunächst nicht mehr auftreten können. Nun ist der Mittelfeldspieler wieder fit.

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