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Hector: „Ich schließe nicht aus, dass ich verlängere“

Jonas Hector bleibt beim 1. FC Köln. Das hat der Nationalspieler im Trainingslager in Kitzbühel erklärt. Auch, wenn er auf das Thema nicht gut zu sprechen war, musste er sich den Fragen nach der Anfrage des FC Barcelona stellen.

Kitzbühel – Der 26-Jährige sprach aber nicht nur über seinen Verbleib in Köln und über eine mögliche Vertragsverlängerung, sondern auch über den Trubel der EM 2016, über die Kaderzusammenstellung der Kölner und die Herausforderung Dreierkette. Das sagte Hector über…

…den Trubel während und nach der EM: „Es war sehr viel, aber wenn man danach wirklich mal abschaltet und Zeit für Familie und Freunde hat, kann man das relativ schnell ausblenden. Ich war froh, als der Trubel um den Elfmeter gegen Italien wieder abgeklungen ist. Natürlich werde ich heute noch darauf angesprochen, aber das ist für mich abgehakt. Es war mehr Trubel um meine Person, als ich das gerne habe.“

Anthony Modeste und Jonas Hector. (Foto: GBK)

Anthony Modeste und Jonas Hector. (Foto: GBK)

…die Belastung eines EM-Turniers: „Es waren viele Spiele in kurzer Zeit. Aber es war vor allem vom Kopf her eine hohe Belastung. Gerade, wenn man mit der deutschen Nationalmannschaft spielt, ist die Erwartungshaltung immer hoch. Zufrieden bin ich nicht, weil wir im Halbfinale rausgeflogen sind. Persönlich wollte ich dagegen so viel wie möglich spielen. Ich habe jedes Spiel über die volle Zeit absolviert, das habe ich erreicht und vom Trainer das Vertrauen bekommen.“

Die Informanten müssten die Frage beantworten

…das Training mit Weltklasse-Spielern: „Man bekommt Einblicke in die Abläufe der besten Spieler der Welt. Wie sie sich bewegen, wie sie Situationen lösen. Da kann man sich etwas abschauen und in den Alltag mitzunehmen.“

…die Anfrage des FC Barcelona: „Das kam nicht von mir oder aus meinem Umkreis. Das war eine öffentliche Geschichte, die von den Medien hochgeschaukelt wurde. Deswegen müssten die Informanten der Zeitungen die Frage beantworten. Mein Berater und ich haben uns nicht dazu geäußert und deswegen werde ich das auch künftig nicht.“

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