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Schmadtke kündigt an: "Es wird was passieren"


Noch in dieser Woche könnte der 1. FC Köln den nächsten Neuzugang präsentieren. Das hofft zumindest Sportchef Jörg Schmadtke. Der Manager erklärte am Dienstag nach dem Vormittagstrainings der Profis im Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf: „Ende der Woche wird wahrscheinlich was passieren.“

Bad Tatzmannsdorf – Das Training verfolgte Schmadtke von der Trainerbank aus, eine Cappy tief ins Gesicht gezogen, immer wieder mit dem Handy am Ohr. Mit wem er gesprochen hatte, verriet er zwar nicht. Doch von Hektik oder gar Panik war beim in sich ruhenden Sport-Geschäftsführer der Geissböcke wie so oft nichts zu spüren: „Es ist nicht so, dass wir Stresspickel bekommen“, erklärte er hinterher. „Wir sind ziemlich entspannt.“

Es gibt auch Alternativen

Das kann er wohl auch sein, denn der Effzeh hat einmal mehr seine Hausaufgaben auf dem Transfermarkt gemacht. „In der Regel sind die meisten Dinge ja schon im ersten Halbjahr vorbereitet“, sagte Schmadtke.

Dazu gehören auch die Personalien Milos Jojic und Felipe Santana – eben jene Transfers, die Schmadtke bis Ende der Woche unter Dach und Fach bringen will. „Es gibt auch Alternativen“, sagte der 51-Jährige zwar. Die A-Lösungen kommen aber beide aus dem Ruhrpott – Santana soll der Defensive noch mehr Stabilität und Erfahrung verleihen, Jojic der Offensive mehr Kreativität und Gefahr bei Standards.

Jeder weiß über seine Situation Bescheid.

„Wir versuchen unsere Gruppe noch mit weiteren Transfers zu verfeinern“, erklärte der Sportchef. Dazu gehört auch, sich von Spielern zu trennen, die keine Zukunft mehr in Köln haben. Namentlich sind das Maurice Exslager, der sich aktuell beim SV Darmstadt 98 fit hält, und Bruno Nascimento. Beide sollen trotz laufender Verträge nicht mehr nach Köln zurückkehren.

„Jeder weiß über seine Situation Bescheid“, bestätigte Schmadtke, der aber auch weiß, dass er Lösungen finden muss für den Fall, dass es keine Abnehmer gibt. Sonst stoßen beide ab Juli wieder zur Mannschaft.

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