Wird Lukas Podolski der Prinz vom Bosporus?

Verwirrung um Lukas Podolski: Seit der 30-Jährige im offiziellen Vereins-TV von Galatasaray Istanbul aufgetaucht ist, kursiert das Gerücht, Podolski sei sich mit dem türkischen Meister und Pokalsieger bereits einig. Auch englische Medien berichten übereinstimmend über einen bevorstehenden Transfer des 30-Jährigen vom FC Arsenal in die Türkei. Also alles schon fix oder doch nur ein Missverständnis? Der Poldi-Watch im GEISSBLOG.KOELN.

Mit Missverständnissen kennt sich der kölsche Prinz aus. Inter Mailand war so eines, die Leihe im Winter nach Italien floppte. Auch der FC Arsenal, zu dem Podolski 2012 vom 1. FC Köln gewechselt war, kann mittlerweile nicht mehr viel mit dem Linksfuß anfangen. Und das, obwohl er in 82 Pflichtspielen für die Gunners 31 Tore erzielte. Sie wollen den gebürtigen Gleiwitzer loswerden.

Ganz anders Galatasaray: Die Türken wollen Podolski schon seit drei Jahren verpflichten, haben schon mehrfach Angebote unterbreitet. Nun also soll es klappen. Zum einen, weil Podolski das Kapitel Italien abgeschlossen hat und auch in England unter anderem einen Wechsel zu Tottenham kategorisch ausgeschlossen hat. Zum anderen, weil er Druck bekommen hat – von Bundestrainer Joachim Löw.

Der hatte erklärt, Podolski müsse endlich wieder spielen – und zwar „30 bis 40 Spiele“. Ansonsten sei die EM 2016 ernsthaft in Gefahr für den 125-fachen Nationalspieler. Da passt es, dass Podolski in der Türkei urlaubte – wo auch das Bild mit Gala-Reporter Serbay Senkel entstand, das nun im Vereins-TV von Galatasaray Istanbul auftauchte. Bei Gala wäre Poldi wieder ein Star. Ein Prinz. Der Prinz vom Bosporus.

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