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Wimmer-Loch geschlossen

Der Abgang von Kevin Wimmer wiegt schwer beim 1. FC Köln. Schon in der Aufstiegssaison war der Österreicher fester Bestandteil der besten Defensive der Zweiten Liga. Und auch in der abgelaufenen Saison war er ein Fixpunkt beim Effzeh. Trainer Peter Stöger glaubt jedoch, mit Dominique Heintz den idealen Nachfolger gefunden zu haben.

Bad Tatzmannsdorf – Peter Stöger kann ein pragmatischer Mensch sein. Wenn er über Abgänge spricht, dann kommt diese Pragmatik durch. „Kevin hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. Wir verlieren mit ihm einen Spieler, der ein fixer Bestandteil der Mannschaft war“, lobte der Trainer seinen ehemaligen Schützling, der sein Glück künftig bei Tottenham Hotspur versuchen wird. Aber: „Man darf auch nicht vergessen: Als wir (das Trainerteam, d. Red.) vor zwei Jahren kamen, hat er nicht gespielt.“

Stöger will von vorne herein keine Zweifel aufkommen lassen, dass mit Wimmer ein Spieler den Klub verlassen hat, dessen Klasse nicht aufzufangen wäre. „Vor zwei Jahren hat man hier noch überlegt, ob man ihn hergibt“, sagt Stöger. „Zwei Jahre später denkt man darüber nach, was er für ein Loch reißt. Unsere Aufgabe ist es, dieses Loch zu schließen. Und ich glaube, das haben wir ganz gut gemacht.“

 

Derjenige, der Wimmer ersetzen soll, ist Dominique Heintz. Der Linksfuß (wie Wimmer) kommt für 1,5 Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern, wo er in der abgelaufenen Saison trotz seiner erst 21 Jahre ein absoluter Eckpfeiler in einer jungen Mannschaft war. „Wir haben mit Dominique Heintz einen U21-Nationalspieler geholt, der die Entwicklung von Kevin Wimmer auch machen kann“, ist Stöger überzeugt.

Einzig: Zeigen kann Heintz seine Klasse noch nicht. Er weilt nach der U21-Europameisterschaft noch im Urlaub und wird wohl erst eine Woche vor dem zweiten Trainingslager in Kitzbühel (19.-26.7.) zum Effzeh stoßen.

 

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