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Der Kampf ums Effzeh-Herz: aus sechs mach zwei

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welcher Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen kann. Heute im Kader-Check: die Halbpositionen im Mittelfeld.

Köln – Im Mittelfeld herrscht beim 1. FC Köln ein Hauen und Stechen um die Plätze. Alle Positionen sind mindestens doppelt besetzt, die meisten Kandidaten können auf zwei oder mehr Positionen spielen. Besonders umkämpft sind die Halbpositionen im zentralen Mittelfeld.

Das liegt allerdings nicht nur daran, dass Trainer Peter Stöger besonders viele Optionen auf dieser Position hat. Er will sich ganz bewusst gerade dort nicht festlegen. Seine Mannschaft soll aus einem 4-1-4-1 heraus variabel agieren. Gab es in der vergangenen Saison meist noch eine klare Doppel-Sechs mit Matthias Lehmann und Kevin Vogt, soll sich dies künftig je nach Gegner und taktischer Ausrichtung verändern. Von den drei zentralen Mittelfeldspielern soll es nur eine klar defensivere Position geben, den Quarterback, neben den je nach Spielsituation einer der beiden offensiven Halbpositionen absinkt.

„Es ist ein großer Unterschied, ob ich vor einer Sechs mit Nagasawa und Jojic spiele oder mit Gerhardt und Vogt vor Lehmann, wie wir es schon erfolgreich gespielt haben. Das System ist nichts neues, es geht um die Spielertypen. Die verändern das Spiel.“ So beschrieb Stöger die Anforderungen an seine zentralen Mittelfeldspieler.

Die Aussage zeigt: Es wird gerade auf den Positionen des Achters und Zehners keine klare Stammformation geben. Je nach Gegner und Trainingsleistung wird Stöger entscheiden, welchen Spielertypen er den Vorzug geben wird. Dem etwas defensiveren Vogt, der schon neben Lehmann stabilisierend gewirkt hat. Oder dem etwas offensiveren Gerhardt, der aber auch schon gezeigt hat, dass er neben Lehmann als Doppel-Sechs funktionieren kann.

Weiterlesen: Das sind die Kandidaten für eine offensivere Ausrichtung

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