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Kapitän Brecko: "Sonst wären sie nicht hier"

Miso Brecko kämpft. Der Kapitän des 1. FC Köln will unbedingt seinen Stammplatz als rechter Verteidiger zurück. Das Vertrauen seines Trainers hat er. Doch das reicht nicht. Er weiß: Pawel Olkowski hat nach einer starken ersten Saison in Köln aktuell die Nase vorn. Doch der 31-Jährige will mehr sein als nur der Kapitän abseits des Platzes. 

Kitzbühel/Köln – Die größten Qualen liegen hinter den Profis des Effzeh. Mit dem Trainingslager in Kitzbühel geht die körperliche Schinderei zu Ende, ab sofort stehen Regeneration, Spritzigkeit und der taktische Feinschliff auf dem Programm. Auch die Neuen sollen weiter integriert werden, auf und abseits des Platzes.

Eine Aufgabe, die auch und vor allem dem Kapitän zukommt. Die Binde trägt auch in der kommenden Saison Miso Brecko. Sein Trainer hat ihm bedingungslos das Vertrauen ausgesprochen. „Ich brauche keinen Kapitän, der 34 Spiele macht. Ich brauche einen, der immer für die Mannschaft da ist“, sagte Peter Stöger zur Begründung.

Ich bin gut drauf und will spielen

Brecko erfüllt diese Kriterien. Allerdings in beide Richtungen. „Es ist eine Ehre, dass ich weiter Kapitän bin“, sagte der Slowene dem GEISSBLOG.KOELN vor der Abreise aus Kitzbühel. „Ich versuche der Mannschaft zu helfen, wo ich helfen kann.“ Ob das auch regelmäßig auf dem Platz in den Bundesliga-Stadien sein wird, weiß Brecko noch nicht. „Ich bin gut drauf und will spielen. Aber das entscheidet der Trainer. Wenn ich etwas tun kann, was der Mannschaft hilft, dann mache ich das.“

Sonst wären sie nicht hier

Und sei es, zur Not seine Rolle als Kapitän im Wartestand zu respektieren und stattdessen zum positiven Klima in der Gruppe beizutragen. Brecko weiß, dass sich durch die sechs Neuzugänge die Hierarchie in der Mannschaft verändert hat. Seine Aufgabe ist es, diese Veränderungen zu moderieren. „Die neuen Jungs sind gute Fußballer. Und ich bin sicher, dass sie auch gute Charakter haben. Sonst wären sie nicht hier“, sagte Brecko.

Dass seine Aufgabe trotzdem nicht ohne Probleme ist, dessen ist er sich bewusst. Der Konkurrenzkampf ist höher geworden, das weiß kaum einer besser als der Routinier selbst. Aber Brecko glaubt daran, dass weiter alle Spieler dem gemeinsamen Ziel folgen: den Effzeh in der Bundesliga zu etablieren. „Jeder Spieler weiß, warum er hier ist“, so der Slowene. „Wir hatten bisher einen sehr guten Charakter in der Mannschaft. Und ich bin überzeugt, dass es auch dieses Jahr so sein wird.“ Dazu will er selbst beitragen – neben dem Platz, aber am liebsten auch auf dem Rasen.

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