Geheime Standards: Abgeschottet in Kitzbühel

Geheimtraining im Trainingslager: Das hat es beim 1. FC Köln unter Peter Stöger noch nicht gegeben. Am Mittwoch war es in Kitzbühel soweit. Zumindest teilweise. Während die Ersatzspieler für den Test am Abend gegen Espanyol Barcelona öffentlich auf dem Hauptplatz trainierten, ließ Stöger den Nebenplatz abschotten. Dort übte der Rest Standards – eine der großen Schwächen des Effzeh in der abgelaufenen Saison.

Kitzbühel – Mit Milos Jojic, Frederik Sörensen, Dominique Heintz und Anthony Modeste standen gleich vier Neuzugänge abseits der Augen der Öffentlichkeit auf dem Rasen und übten Ecken und Freistöße. Das Ziel: Mit Jojic als Schützen und den kopfballstarken Sörensen, Heintz und Modeste neue Offensiv-Power kreieren. „Wir haben neue Spieler hinzubekommen und wollen einiges, das letzte Saison nicht optimal funktioniert hat, einstudieren. Da wollen wir nicht jedem schon vorweg zeigen, was wir vorhaben“, erklärte Peter Stöger die Maßnahme.

Wir haben erkannt und verstanden

Die Fans nahmen es gelassen hin, immerhin übten vor ihren Augen die restlichen Spieler im Kleinfeld-Turnier und gaben dabei ordentlich Gas. „Wir wissen, was wir unseren Fans schuldig sind“, bat Stöger um Verständnis. „Aber einige Dinge, gerade vor Beginn der Saison, sind wichtig zu verstecken.“

Dafür dürften die Effzeh-Fans Verständnis haben. Denn immerhin war es tatsächlich die fast schon traditionelle Standard-Schwäche der Geissböcke, die auch die Anhänger ein ums andere Mal an den Rande der Verzweiflung gebracht hatte in einer ansonsten positiven Saison 2014/15. „Wir haben erkannt und verstanden, dass Standards voriges Jahr nicht unsere Stärke waren und versuchen, das jetzt zu verbessern“, machte Stöger Hoffnung auf Besserung.

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