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Horn über seine Zukunft – wann er ins Grübeln käme

Timo Horn und seine Zukunft beim 1. FC Köln: Der Torhüter der Geissböcke hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bis 2019. Über einen Abschied im nächsten Sommer, möglicherweise ins Ausland, wird schon länger spekuliert. Doch für den 22-Jährigen zählt nur der Effzeh – zumindest in dieser Saison.

Köln – Im Interview mit „bundesliga.de“ erklärte Horn, dass ein Abschied zunächst kein Thema ist. „Als Kind habe ich wie die meisten Jungs von Klubs wie Real Madrid, Arsenal London oder Manchester United geträumt. Ich kann mir schon vorstellen, dass man ins Grübeln kommen könnte, sollte es je ein solches Angebot geben“, so der Torhüter. „Aktuell ist das für mich aber überhaupt kein Thema. Ich habe mit dem 1. FC Köln noch einiges vor. Schließlich habe ich meinen Vertrag beim FC nicht ohne Grund bis 2019 verlängert.“

Mein Traum, die Champions League zu gewinnen

Ohne Grund wird er aber auch nicht darauf bestanden haben, dass dieser Kontrakt eine Ausstiegsklausel in Höhe von gut neun Millionen Euro beinhaltet. Denn klar ist: Horn will irgendwann international spielen. Als er im Rahmen des Colonia Cup sein spanisches Torhüter-Idol Iker Casillas traf, erklärte er: „Natürlich ist es auch mein Traum, einmal Welt- und Europameister zu werden, die Champions League zu gewinnen.“

Es ist wohl kein Geheimnis, dass die Königsklasse für den 1. FC Köln noch etwas weiter entfernt ist. Dennoch kein Grund für Horn, es mit dem Abschied zu übereilen. Erstens, weil er als gebürtiger Kölner seine Heimat nicht für jeden Klub verlassen würde und die Entwicklung des Effzeh erst einmal weiter beobachten (und mitgestalten) will. Und zweitens, weil Horn als junger Torhüter seine eigene Entwicklung (und Ausbildung) nicht gefährden will.

Qualitätsunterschied in der Ausbildung

„Ich habe mich länger mit Loris Karius von Mainz 05 unterhalten, der in der Jugend bei Manchester City unter Vertrag gestanden hat. Er sagt, dass das Torwarttraining in Deutschland mit dem in England, selbst wenn es sich um einem Top-Klub wie Man City handelt, nicht zu vergleichen ist“, erklärte Horn. „Einem jungen deutschen Torwart würde er nicht raten, bereits so früh in eine ausländische Liga zu wechseln. Es handelt sich vielleicht um einen Einzelfall, aber es gibt wohl tatsächlich einen deutlichen Qualitätsunterschied in der Ausbildung.“ Und die ist für Horn beim Effzeh mit Torwart-Trainer Alexander Bade aktuell genau so, wie er sie sich vorstellt.

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