, ,

Warum 40 Mio. nicht reichen: "Kein Computer-Spiel!"

Sie merken, ich habe die Engländer sehr lieb

…die Geldschwemme: „Wir müssen den Blick für die Realität behalten. Dazu gehört auch eine Entwicklung, die die genannten Verhältnisse in der Liga erschüttern können. Die Engländer stehen vor einem riesigen Fernsehvertrag. Die Serie A nimmt mehr ein als die Bundesliga, in Frankreich und Spanien gibt es künftig auch mehr Geld. Das führt dazu, dass eine Million Euro für viele Vereine künftig sehr viel weniger wert sein wird als für einen Bundesligisten. Dann wird plötzlich für Baba angeblich 25 Millionen Euro gezahlt. So hoch war in der vergangenen Saison unser Etat. Die Frage ist: Was bedeutet das für die Balance? Und was passiert, wenn diese Klubs mit diesem Geld im selben Markt nach Spielern suchen wie wir?“

…das englische Kanalisationsproblem: „Es gibt aber keinen Grund in Panik auszubrechen. Ich glaube nicht, dass ein Spieler, der in Köln ganz gut verdient, automatisch für mehr Geld nach Stoke oder Birmingham wechselt. Da kann man ja schon froh sein, wenn beim Starkregen auf der Straße die Kanalisation funktioniert. Sie merken, ich habe die Engländer sehr lieb.“

…Transfermarkt als Computer-Spiel: „Der Effzeh ist kein klassischer Ausbildungsverein. Wir wollen die Jungs, die wir ausbilden und entwickeln, möglichst lange unserem eigenen Publikum präsentieren. Ich warne auch davor, das ganze wie ein Fußball-Manager-Spiel am Computer zu betrachten: Der FC holt im Sommer 2015 ein Talent, das hat fünf Sterne – nach einem Jahr hat der Spieler sieben Sterne und wird für 30 Millionen an Manchester City verkauft. So einfach geht das nicht. Auch, wenn ich zugebe, dass es gerade manchmal den Eindruck macht.“

…mögliche Abgänge: „Wir werden in den nächsten Jahren auch mal einen Spieler möglichst lukrativ verkaufen, weil uns das ermöglichen kann, den einen oder anderen Schritt etwas schneller zu gehen.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar