Das sagten die Helden: "Wusste, der Tag würde kommen"

Der 1. FC Köln gewinnt mit 2:1 (1:1) bei Bayer Leverkusen. Es war der zweite Derbysieg der Saison, es war die Revanche für das 1:5 in der Vorsaison und es war der 200. Auswärtssieg in der Bundesliga-Geschichte der Geissböcke. Wir haben die Stimmen gesammelt – von Derbyheld Dominic Maroh bis Sportchef Jörg Schmadtke.

Kapitän Matthias Lehmann: „Erst einmal bin ich froh, dass wir Tore geschossen haben. Wir wollten uns nicht verstecken, wollten nach vorne spielen. So etwas ist immer schön. Erstens, weil man ein solch besonderes Spiel gewinnt. Zweitens, weil wir vorbeigezogen sind. Drittens, weil wir nach vier Spielen ohne Tor gleich wieder zwei gemacht haben. Mit Blick auf Mittwoch (11.11.) war es der perfekte Startschuss. Das war eine sensationelle, brutale Stimmung. So muss es sein, extrem geil. Der Trainingsplan ist so gestaltet, dass wir feiern können, auf jeden Fall. Da wird schon das eine oder andere passieren.“

Marcel Risse: „Wenn man zwei Standard-Tore in einem Spiel macht, ist das für uns etwas Außergewöhnliches. Deswegen haben wir Dome (Dominic Maroh) ja gebracht, weil wir wissen, dass er gefährlich nach Standards ist. Es gibt keinen passenderen Zeitpunkt für einen Derbysieg als das Wochenende vor dem 11.11. Für die ganze Stadt ist es etwas besonderes, hier zu gewinnen. Gefühlt 10.000 Leute haben uns vor dem Stadion empfangen, da wussten alle im Bus, was das heute hier bedeutet. Die Party geht jetzt noch in der Kabine weiter.“

Dominic Maroh: „Der Schlusspfiff war eine Gemisch aus Erleichterung, purem Stolz und Freude. Solche Tage hatte ich noch nicht oft. Wenige Abwehrspieler haben solche Tage. Und so etwas zu erleben, wünscht sich jeder in seiner Karriere. Ich habe länger gebraucht nach der Verletzung, ich bin aber nicht ungeduldig geworden und wusste, dass der Tag kommen würde. Der Tag war heute, und dass ich ihn so vergolden konnte, ist für mich persönlich super und macht die letzten Wochen vergessen. Die Busfahrt ist ja leider nicht zu lang, aber ich denke, dass das eine oder andere Kölsch heute noch getrunken werden darf. Man muss nur die Atmosphäre draußen aufsaugen, dann weiß jeder, was das heute bedeutet hat. Das war ein gefühltes Heimspiel. Und wenn man dann in die Gesichter schauen kann, macht einen das stolz, für diesen Verein spielen zu dürfen.“

Weiterlesen: Das sagten Jörg Schmadtke, Peter Stöger und Roger Schmidt

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