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Rückkehr zur Fünferkette mit Sörensen und Maroh?

Insgesamt 15 Tore in vier Spielen – keine schlechte Offensiv-Bilanz, die Bayer Leverkusen in den letzten zwei Wochen in Bundesliga, Pokal und Champions League auf den Rasen gebracht hat. Zwar ging das letzte Spiel in Wolfsburg verloren. Doch der 1. FC Köln muss sich auf eine stürmische Werkself am kommenden Samstag einstellen. Kehrt Peter Stöger dafür sogar zur Fünferkette zurück?

Köln/Leverkusen – Es war das Hinspiel der Saison 2014/15 in Leverkusen, in dem Stöger erstmals mit drei Innenverteidigern und zwei Außenverteidigern agierte. Lange ging es gut, hätte Anthony Ujah für das Foul von Bernd Leno einen Elfmeter bekommen und der Torhüter Gelb-Rot, hätte der Effzeh das Spiel mutmaßlich sogar für sich entscheiden können. Mit 1:5 endete das Derby im vergangenen Jahr aber. Nichts desto trotz erwies sich Bayer 04 als lange Zeit zu unkreativ, um gegen die tief stehenden Kölner echte Lücken zu finden. Erst zwei Freistöße von Hakan Calhanoglu brachten die Werkself auf den Weg.

Peter Stöger erklärt Dominic Maroh taktische Details. Frederik Sörensen schaut da lieber weg.

Peter Stöger mit Dominic Maroh.

Mit Fünfer-Riegel gegen Stürmer-Star Chicharito?

Kein Wunder also, dass Peter Stöger sich an die Taktik aus dem Vorjahr erinnert und eine Fünferkette auch für Samstag in der BayArena nicht ausschließt. „Das ist eine Option“, sagt der Österreicher. Was auch sonst? Vorzeitig wird der 49-Jährige seine Karten nicht auf den Tisch legen. Eher dürfte er sich daran erinnern, wie sehr er Bayer-Coach Roger Schmidt mit seiner Taktik genervt hatte. Ein moralischer Sieg am Tag der Niederlage – aufgrund dessen sich Schmidt mit despektierlichen Bemerkungen gegenüber seinem ehemaligen Konkurrenten aus Österreich sogar ins Abseits schoss.

Am Samstag will der FC nicht mehr nur moralischer Sieger sein. Stögers Überlegung in Sachen Fünferkette basiert auf mehreren Überlegungen. Erstens spielten die Leverkusener in den vergangenen Spielen nur mit Karim Bellarabi als echtem Flügelspieler. Auf links agierte mit Admir Mehmedi ein eigentlicher Zentrumstürmer, in der Mitte Calhanoglu und vorne der neue Stürmer-Star Chicharito. Viel Druck im Zentrum also, mutmaßlich weniger über die Außen. Damit die „kleine Erbse“ (Chicharito) aber nicht für den großen Knall im Kölner Strafraum sorgt, könnte ein massives Zentrum bei einer solchen Konstellation das richtige Mittel sein. Zumal die Personalsituation des FC eine solche Lösung hergeben würde.

Weiterlesen: Sörensen zweifelt nicht – das Risiko gehört zum Plan

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  1. […] Geissblog.Koeln’s Marc L. Merten has suggested that mounting injuries and Leverkusen’s sudden burst of offensive effectiveness, may inspire Peter Stöger to use five defenders Saturday at BayArena. […]

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