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Wirkung verpufft! Frauen kassieren bittere 0:4-Pleite

Nur ein Spiel nach dem kleinen Hoffnungsschimmer sind die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Im Kellerduell bei Turbine Potsdam unterlagen chancenlose Kölnerinnen mit 0:4 (0:1). Damit ist auch die Wirkung des Trainerwechsels verpufft.

Potsdam – Auch Interimstrainer Nico Reese konnte am Sonntagmittag nichts an der Niederlage seiner Mannschaft ändern. Eine Woche nach dem 1:1 gegen Hoffenheim war Turbine Potsdam für den Effzeh eine Nummer zu groß. Beim gerade einmal zwei Tabellenplätze besser eingestuften Mit-Abstiegskandidaten kassierten die Geissböcke die nächste Klatsche im Kampf um den Klassenerhalt.

Reicht ein Trainerwechsel alleine aus?

Potsdam hatte das Spiel stets im Griff und ging verdient durch Viktoria Schwalm (25.) in Führung. Svenja Huth (55./78.) und Jennifer Cramer (59.) sorgten nach der Pause auch im Ergebnis für klare Verhältnisse. Der sechsmalige Deutsche Meister befreite sich damit von unten und kletterte auf Rang acht. Köln dagegen liegt weiter auf dem zwölften und letzten Tabellenplatz.

Neun Spiele, zwei Punkte, noch immer kein Sieg, ein desaströses Torverhältnis (8:27) und schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer – ob bei dieser Bilanz ein neuer Trainer alleine ausreicht, um die Wende und damit die Rettung zu schaffen? Nun steht zumindest die nächste Länderspiel-Pause auf dem Programm. Zeit für Köln, sich zu sammeln und die letzten Kräfte bis zur Winterpause zu mobilisieren, damit nicht schon Weihnachten jede Hoffnung auf das Saisonziel dahin ist.

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