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Schmadtke: "Das erzählen sie uns seit zwei Jahren"

Wenn sich das noch ausgleicht, wie man immer sagt, dann kann sich der 1. FC Köln auf einige interessante Pfiffe für sich freuen: Auch am Samstag hat es im RheinEnergieStadion wieder Ärger um eine Schiedsrichter-Entscheidung gegeben. Im dritten Heimspiel in Folge wurde der FC in einer womöglich spielentscheidenden Situation krass benachteiligt. 

Köln – Jörg Schmadtke marschierte in die Kabine, ehe die Partie abgepfiffen war. Ein Gespräch mit Referee Wolfgang Stark war das letzte, was der FC-Boss nach den 90 Minuten gegen den 1. FSV Mainz 05 brauchte. Wieder eine krasse Fehlentscheidung, wieder gegen den FC, wieder eine, die potentielle Punkte gekostet hat.

Vogt, Bungert, Modeste – Abseits?

Es lief die 57. Spielminute, als Anthony Modeste auf dem Weg zu seinem siebten Saisontor war. Nach einem Fehler von Niko Bungert war der Franzose frei durch, lief auf Torhüter Loris Karius zu – und wurde wegen Abseits zurückgepfiffen. In der Tat zeigten die TV-Bilder hinterher, dass Modeste beim Pass von Kevin Vogt wahrscheinlich (selbst die Zeitlupe zeigte es nicht zu 100 Prozent) um einige Zentimeter im Abseits stand. Trotzdem hätte Stark die Szene weiterlaufen lassen müssen.

Kopfballduell zwischen Niko Bungert und Anthony Modeste. (Foto: JP)

Eines der Duelle zwischen Niko Bungert und Anthony Modeste. (Foto: JP)

Denn Vogts Pass hätte Modeste nie erreichen dürfen. Bungert hatte den Ball auf seinen Fuß bekommen, wollte klären. Doch sein Befreiungsschlag rutschte ihm über den Spann und gelangte nur zu so zu Modeste. Ein solcher Querschläger wird seit der Saison 2013/14 als neue Spielsituation gewertet. Kölns Angreifer hätte also nicht zurückgepfiffen werden dürfen. So umstritten diese Regel seit ihrer Einführung ist, so klar war sie im Falle der vermeintlichen Abseitsposition des Franzosen dennoch.

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