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Bremens gefährlicher Trend ist Kölns große Chance

Die einen haben seit acht Spielen kein Tor mehr aus dem Spiel heraus erzielt. Die anderen haben sechs der acht Heimspiele in dieser Saison verloren. Das Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim SV Werder Bremen wird ein Kampf gegen die Serien. Bremen will endlich wieder zuhause einen Dreier holen, die Kölner dagegen nicht nur einen Dreier, sondern am liebsten auch gleich drei Tore schießen.

Köln – Ein Treffer würde dem Effzeh zwar für den Anfang wohl reichen, doch die Chancen stehen gegen zuletzt desolate Bremer gut. Der SVW stolpert mehr schlecht als recht durch die Liga, kassierte in den letzten drei Spielen zehn Gegentreffer. Den letzten Heimsieg gab es ausgerechnet gegen den FC im Pokal, in der Liga gab es bislang nur einen einzigen, Ende August gegen das damals noch von Lucien Favre trainierte Gladbach.

Schafft sich Bremen ab?

Werder kämpft in dieser Saison erneut gegen den Trend. 14 Punkte stehen bislang auf der Habenseite, zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde sind das drei weniger als im Vorjahr zur Winterpause. In der Saison 2013/14 hatte der SVW noch 19 Punkte aus 17 Spielen geholt, 2012/13 waren es 22 gewesen, 2011/12 gar 29. In Bremen grassiert die Angst, dass sich der Klub selbst abschafft. Stück für Stück in den Keller, bis er irgendwann nicht mehr rauskommt.

Letzte Saison zog Manager Thomas Eichin mit Trainer Viktor Skripnik noch ein Ass aus dem Ärmel, Werder schaffte es fast noch bis in die Europa League. Ein halbes Jahr später geht die selbe Leier von neuem los. Insbesondere die Heimschwäche ist eklatant. „Wir müssen alles von der ersten Minute an reinwerfen, ohne dabei zu übertreiben“, forderte Eichin gegen den FC. „Ich bin mir sicher, dass alle darauf brennen, den Bock umzustoßen und den Fans wieder einen Heimsieg zu schenken.“

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