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Ohne Reus? Mit Batman! FC muss "höllisch aufpassen"

Ein Schuss in den Winkel, ein Salto und schon konnte Pierre-Emerick Aubameyang das 27. Saisontor im 27. Pflichtspiel feiern. Das Tor-Phänomen schoss Borussia Dortmund am Mittwochabend im DFB-Pokal ins Viertelfinale und will seine beeindruckende Hinrunde am Samstag gegen den 1. FC Köln mit einer weiteren Gala krönen. Die Geissböcke, allen voran Timo Horn und Peter Stöger, haben allerdings etwas dagegen.

Köln – Der Mann, der je nach Laune seine Tore auch schon mal in einer Batman-Maske feiert, hat in der Liga bereits 18 Tore erzielt. Greift der Stürmer aus Gabun sogar nach dem Gerd-Müller-Rekord? In gerade einmal drei von 16 Ligaspielen hat der 26-Jährige nicht (!) getroffen. Wie nur wollen ihn die Kölner aufhalten?

Kölns Beton gegen Dortmunds Angriffs-Tornado

„Wir machen defensiv bislang einen richtig guten Job“, findet Torhüter Timo Horn. „Aber gegen Dortmund müssen wir höllisch aufpassen.“ Das kann der FC-Keeper laut sagen. Obwohl Marco Reus (acht Saisontore) wohl ausfallen wird, verfügt der BVB mit Aubameyang über den Toptorjäger der Liga und hinter ihm mit Henrikh Mkhitaryan (zehn Vorlagen) und Shinji Kagawa (sieben) zwei der besten Vorlagengeber der Liga. Wie sagt Peter Stöger so schön? „Gegen eine solche Mannschaft kannst du nicht alles verteidigen.“

Das ist ein umso größeres Problem, als dass das Team von Thomas Tuchel die beste Chancenverwertung der Liga (21,5%) hat. In dieser Disziplin lag auch der FC zu Saisonbeginn noch weit vorne, ist nach den Torlos-Wochen aber mittlerweile bei mickrigen 10,3% Prozent angekommen. Da es vorne nicht lief, schaffte es Köln in den letzten Wochen aber, eine noch besser Defensive auf die Beine zu stellen als in der vergangenen Saison. Mit 20 Gegentoren ist der Effzeh diese Saison sogar besser als Dortmund (21), ebenso in Sachen Zu-Null-Spielen (5 zu 4). Und das, obwohl die Geissböcke über 50% mehr Torschüsse zulassen als Dortmund (97 zu 59). Da sie aber mit Timo Horn aktuell den besten Torhüter der Liga in Sachen abgewehrte Torschüsse (74) auf ihrer Seite wissen, können sie hoffen. Denn bei aller eigener Schwäche vor dem gegnerischen Tor – Schlussmann Roman Bürki war bislang einer der wenigen Schwachpunkte in Dortmund.

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