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Hector und Mladenovic: Die neue linke Seite des FC?

Filip Mladenovic war einer der wenigen Spieler, die sich beim 1. FC Köln als Gewinner fühlen durften nach dem 1:3 gegen den VfB Stuttgart. Nach seiner Einwechslung hatte der Serbe sofort gezeigt, dass er in der Bundesliga für Betrieb sorgen kann. Darf er nun auch gegen den VfL Wolfsburg von Beginn an ran? Und wenn ja, auf welcher Position?

Köln – Peter Stöger fand lobende Worte für seinen Neuzugang nach dessen Bundesliga-Debüt. „Es wird unsere Aufgabe sein eine Lösung zu finden, wie Mladenovic und Jonas Hector gemeinsam auf dem Platz stehen können.“ Wie könnte die Lösung aber aussehen? Es gibt mehrere Optionen.

Filip Mladenovic feierte gegen den VfB Stuttgart sein Debüt für den 1. FC Köln. (Foto: MV)

Mladenovic feierte gegen Stuttgart sein Debüt für den 1. FC Köln. (Foto: MV)

Option 1: Der linke Flügel

Hector als Linksverteidiger und Mladenovic als Linksaußen: So, wie nach der Einwechslung des Serben gegen Stuttgart könnte es aussehen. Diese Option hätte auch deswegen ihren Reiz, weil es dann eine Lösung für die rechte Seite gäbe. Pawel Olkowski fuhr am Samstag nicht mit nach Wolfsburg, bekam eine Denkpause. Marcel Risse wird also als Rechtsverteidiger auflaufen. Zuletzt fehlte dem Effzeh in diesen Augenblicken vor Risse aber ein echter Flügelspieler. Dieser könnte Leonardo Bittencourt sein, der in Hannover schon häufiger über die rechte Seite gekommen war. Risse und Bittencourt über rechts, Hector und Mladenovic über links – es wären interessante Paarungen.

Option 2: Hector als Sechser

Beim 2:1-Sieg des Effzeh gegen Borussia Dortmund zeigte Hector seine Flexibilität. Erst spielte er in einer Fünferkette den Linksverteidiger, später im linken und schließlich im defensiven Mittelfeld, also auf der Position, die er vor seiner Versetzung nach hinten links gespielt hatte und noch immer gut kennt. Dort ist der FC zwar mit Matthias Lehmann, Kevin Vogt und Yannick Gerhardt gut besetzt. Der deutsche Nationalspieler ist aber jederzeit in der Liga, den arrivierten Kräften auf dieser Position ein ernsthafter Konkurrent zu sein. Und zwar dann, wenn Stöger nicht auf Mladenovic auf der linken Seite verzichten möchte.

Option 3: Mladenovic als Rechtsverteidiger

Die dritte Option ist die unwahrscheinlichste, auch, wenn in der Vergangenheit auch Pawel Olkowski schon auf der „falschen“ Abwehrseite als Linksverteidiger ausgeholfen und die Seite gewechselt hat. Mladenovic ist mit seinem starken linken Fuß aber eigentlich ein klarer Fall für die linke Außenbahn. Alleine: Sein Spielverständnis und seine Schnelligkeit wären ihm auf beiden Flügeln eine große Hilfe. Nimmt Stöger also in Kauf, auf Rechts einen Spieler zu haben, der sich für seine Flanken den Ball auf den linken Fuß legen müsste, hätte der FC-Coach eine Option mehr, um Olkowski zu ersetzen.

So könnte der FC in Wolfsburg spielen: Horn – Risse, Maroh, Mavraj, Hector – Bittencourt, Lehmann, Vogt, Mladenovic – Osako, Modeste

So könnte der VfL Wolfsburg spielen: Benaglio – Vieirinha, Naldo, Dante, Rodriguez – Träsch, Guilavogui – Caligiuri, Draxler – Kruse – Schürrle

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1 Antwort
  1. hapeen
    hapeen says:

    Ich weiss nicht was Stöger macht….wer auch.
    Aber die Variante mit Bitte als RA hätte was. Das würde uns gleich auf
    mehreren Positionen weiterbringen.
    Bitte ist rechts ohnehin besser aufgehoben. Und der Neue scheint wirklich eine Belebung zu sein.

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