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So bauen Schmadtke und Stöger den Effzeh der Zukunft

Mit dem Transfer von Filip Mladenovic und den Abgängen von Bard Finne und Kazuki Nagasawa hat der 1. FC Köln die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Sportchef Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger drehen Stück für Stück an den einzelnen Stellschrauben in der Mannschaft. Die nächsten Entscheidungen stehen bereits an.

Köln – Es klang wie ein guter Plan: Bard Finne und Kazuki Nagasawa kamen im Winter 2013/14 zum Effzeh. Sie sollten sich ein halbes Jahr an das Land, die Stadt, die Liga und ihre Mitspieler gewöhnen, ehe sie nach dem Aufstieg in der Bundesliga durchstarten sollten. Zwei Jahre später sind sie wieder weg, weil sie die Erwartungen nicht vollends erfüllen konnten.

Erst entgiftet, dann gezielt verstärkt

Der Kader des 1. FC Köln befindet sich seit dem Abstieg im Sommer 2012 in einem kontinuierlichen Wandel. Erst wurde er von Jörg Jakobs und Frank Schaefer entgiftet und mit Talenten aufgefrischt. Dann kamen Schmadtke und Stöger. Seitdem wurde der Kader in jeder Transferperiode gezielt verstärkt und Spieler wieder abgegeben, die den Anschluss zu verlieren drohten oder ohnehin keine Rolle mehr gespielt hätten.

In dieser Saison verließen schon im Sommer mit Daniel Halfar, Adam Matuschyk, Miso Brecko und Slawomir Peszko vier Spieler aus der zweiten Reihe das Team. Brecko war zwar noch Kapitän. Eine Zukunft hatte er in Köln aber nicht mehr. Gleiches galt für das Trio Halfar, Matuschyk und Peszko. In dem Moment, in dem sie ersetzbar wurden, trieben sie ihren Wechsel aus eigenen Stücken selbst voran und wurden schließlich verkauft.

Hartel soll Nagasawa ersetzen

Gleiches galt nun für Finne und Nagasawa. Den norwegischen Stürmer hätte man schon im vergangenen Sommer abgegeben. Den Japaner konnte man nun guten Gewissens verkaufen, da mit Marcel Hartel ein Talent aus den eigenen Reihen herangewachsen ist, das noch mehr verspricht als der 24-jährige Mittelfeldspieler.

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