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Ab sofort Geheimtraining! Köln schließt VfB-Spione aus

Der 1. FC Köln zieht sich zurück. Nachdem die Geissböcke während der Vorbereitung fast alle Trainingseinheiten öffentlich absolviert hatten, trainiert die Truppe von Peter Stöger schon ab Dienstag für den Rest der Woche hinter verschlossenen Türen. Der Grund ist einfach: Die Spione des Gegners sind überall.

Köln – Am Montag durften die FC-Fans noch mal mit ins Franz-Kremer-Stadion und bei den Übungen der Profis zuschauen. Ab Dienstag können sich die Anhänger den Weg ans Geißbockheim sparen. Und mit ihnen auch die Spione der Gegner.

Es war immer einer da

„Für die letzte Feinheit im taktischen Bereich nehmen wir uns die Freiheit“, erklärte Peter Stöger die Maßnahme. Denn: „Wir haben klar erkannt, dass immer einer da war. Die Konkurrenz hat bei uns mehr Einblick bekommen als wir woanders.“

In den letzten zwei Wochen hatte der FC die Spione gleich mehrerer Bundesliga-Konkurrenten auf dem Trainingsgelände identifiziert. Ein normales Prozedere, das die Geissböcke ihrerseits bei anderen Klubs ebenfalls versuchten. Weil aber die eigenen Scouts, die Stöger losgeschickt hatte, nicht überall eingelassen wurden, zog nun auch der FC die Notbremse. „Wir wollen da niemanden aussieben, aber wir durften auch nicht überall rein.“

Damit ist das Testspiel am Dienstagabend bei Rot-Weiß Erfurt (Anpfiff 18.30 Uhr) die einzige Chance für die Kölner Anhänger, die FC-Profis noch einmal vor dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart zu sehen.

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