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Kölner Schlafmützen: Stöger will mit Spielern reden


Für Stöger sind die jeweils zweiten Hälften das Zeichen, dass es nicht am taktischen System liegt, sondern Kopfsache ist. „Es liegt daran, wie man das System umsetzt, was die Jungs daraus machen“, so der FC-Coach. „Es ist jetzt meine Aufgabe herauszufinden, warum wir nicht so gut ins Spiel hinein finden.“

Wir arbeiten daran in Gesprächen mit den Jungs

Um der Sache auf den Grund zu gehen, kündigte er an, mit den Spielern gemeinsam auf Ursachenforschung zu gehen. „Daran arbeiten wir. Auch in Gesprächen mit den Jungs, warum die glauben, dass sie nicht so gut reinfinden.“ Auch Dr. Werner Zöchling, der Team-Entwickler und Psychologe, könnte hinzugezogen werden.

Alex Bade und Dr. Werner Zöchling am Freitag beim Training des 1. FC Köln.

Kann er helfen? Dr. Werner Zöchling (re.). (Foto: GBK)

Klar ist: Egal ob daheim oder auswärts, die Kölner brauchen Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Nur selten in der bisherigen Saison – wie zum Beispiel im Hinspiel gegen Ingolstadt – gehörte die erste Hälfte klar den Geissböcken. Weil die körperlichen Grundlagen vorhanden sind, um ein Spiel über 90 Minuten zu dominieren, soll nun auch die mentale Hürde genommen werden, um von Beginn an im Spiel zu sein.

Wille und Kampf bis zum Schluss zeichnen uns aus

„In der zweiten Hälfte schaffen wir es dann immer und haben Zugriff“, sagte Stöger. „Körperlich sind wir da, der Wille und die Kampfbereitschaft bis zum Schluss zeichnet uns ja auch aus und bringt uns immer wieder häufiger zurück als andere Teams.“ Was bleibt, sind die Unkonzentriertheiten in der ersten Hälfte, die den Effzeh wie zuletzt um den Lohn der Arbeit brachten. Daran müssen Stöger und seine Spieler schnell arbeiten.

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