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Lehmann gesperrt: Hector auch beim HSV auf der Sechs?


Variabel, sicher und lauffreudig – diese Eigenschaften werden auch am kommenden Sonntag beim Hamburger SV wieder von Nöten sein. Insbesondere, weil mit Kapitän Lehmann der Stabilisator vor der Viererkette wegen seiner fünften Gelben Karte fehlen wird. Eins zu eins könnte Kevin Vogt diese Rolle übernehmen, dann bliebe Hector auf der Sechs, Gerhardt davor, Mladenovic links.

„Es könnte sein, dass Jonas wieder reinrutscht“, bestätigte Stöger den ersten Gedanken, das Team, das in Wolfsburg im Kern überzeugt hat, nur minimal zu verändern. „Die Wolfsburgen waren etwas überrascht. Das hat uns heute gut getan. Es kann aber auch sein, dass nächste Woche Yannick (Gerhardt) und Kevin (Vogt) auf der Position spielen.“ Hector würde dann wieder auf seine angestammte Position hinten links rücken, ein anderer Spieler würde dann Gerhardts Offensiv-Rolle hinter Modeste übernehmen.

Ich vergleiche Jonas mit Philipp Lahm

Für die Mitspieler war das Wechselspiel am Sonntag keine Umstellung. Leonardo Bittencourt zeigte sich derart begeistert, dass er sogar einen gewagten Vergleich anstellte: „Jonas ist ein cleverer Spieler. Ich vergleiche ihn ein bisschen mit Philipp Lahm. Du kannst ihn überall auf den Platz stellen.“

Der 1. FC Köln dürfte kein Problem damit haben, wenn Hector eine ähnliche Karriere hinlegen würde wie Lahm. Dieser war zwischenzeitlich beim FC Bayern und im DFB-Team auch ins defensive Mittelfeld gewechselt. Eine Frage dürfte in dieser Hinsicht allerdings auch erlaubt sein: Wäre Hector auch auf der Sechs deutscher Nationalspieler geworden? Mit Blick auf die EM 2016 wird interessant zu beobachten sein, ob Hectors Versetzung ins Zentrum nur eine Ausnahme war oder ob die Maßnahme zu einer Dauerlösung werden könnte.

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