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Offensiv nachgelegt: Wie gefährlich ist der HSV?

Holt der 1. FC Köln am Sonntag beim Hamburger SV den ersten Sieg des Jahres 2016? Klar ist: Der HSV kommt seit Wochen nicht in die Gänge, hat nur einen Punkt aus den letzten fünf Spielen geholt und ist mit zwei Niederlagen in die Rückrunde gestartet. Als Konsequenz legten die Hanseaten kurz vor Transferschluss personell nach. Die Neuverpflichtungen machen es dem FC nicht leichter.

Köln/Hamburg – Bei allem Spott um die geplatzte Verpflichtung von Sekou Sanogo (Young Boys Bern): Der HSV hat mit Josip Drmic und Nabil Bahoui zwei neue Offensivkräfte im Kader, die dem Team von Bruno Labbadia mehr Torgefahr bescheren sollen. „Wir hatten die Not, dass wir noch Offensiv-Power brauchten“, erklärte HSV-Sportchef Peter Knäbel die Transfers.

Die Vorbereitung ist schwieriger

Während Bahoui wohl noch keine Option gegen den Effzeh am Sonntag sein wird – der Schwede wechselte aus Saudi-Arabien in die Bundesliga und verfügt noch nicht über die nötige Fitness – steht Drmic voll im Saft. Der Ex-Gladbacher könnte schon gegen Köln von Beginn an auflaufen, entweder als zweite Spitze neben Pierre-Michel Lasogga oder auf dem Flügel.

Die neue Offensiv-Option beschäftigt auch die Kölner. Peter Stöger weiß noch nicht endgültig, was er vom veränderten Kader des Gegners halten soll. „Die Vorbereitung ist schwieriger, klar. Es ist die Frage, was in der Kürze der Zeit umgesetzt wird“, sagt der Österreicher. „Wir werden ein paar Informationen zusammentragen. Es bleibt die Frage, ob sich in der Spielsystematik beim HSV etwas verändert. Wir müssen vorbereitet sein.“

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