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Platzt der Knoten gegen Frankfurts Wackel-Abwehr?

Eintracht Frankfurt steckt im Tabellenkeller fest. Der Gegner des 1. FC Köln am Samstagabend kann sich einfach nicht aus dem Abstiegssumpf befreien. Nach dem Sieg über Wolfsburg zum Rückrunden-Auftakt folgte ein Unentschieden gegen Augsburg und eine Pleite gegen Stuttgart. Das Problem: Die Abwehr steht nicht. Kann der Effzeh diese Schwäche ausnutzen?

Köln/Frankfurt – Zu viele Gegentore beklagen die Frankfurter (34 bislang), nur vier Teams kassierten mehr in dieser Saison. In den letzten drei Spielen waren es erneut sechs. Und nun fällt in Müngersdorf auch noch Carlos Zambrano wegen einer Gelb-Roten Karte aus.

Lange Ausfallliste bei der Eintracht

Defensiv beklagt Armin Veh nicht nur Lücken, die von den Gegnern zu Toren genutzt werden. Auch personell hat er nicht den Kader zusammen, den er sich eigentlich wünscht. Bislang überzeugte kein Rechtsverteidiger (Ignjovski, Chandler), nun kam im Winter Yanni Regäsel und soll es besser machen. In der Innenverteidigung fehlt Zambrano, für ihn dürfte David Abraham ins Team rücken. Marco Russ spielt neben ihm. Bamba Anderson ist verletzt.

Castaignos macht das 0:4.

Luc Castaignos fällt im Rückspiel in Köln aus. (Foto: JH)

Nur links hinten ist die Baustelle nicht ganz so groß. Bastian Oczipka ist dort unangefochten. Anders sieht das auf der Doppel-Sechs vor der Viererkette aus. Stefan Reinartz ist verletzt, ebenso Johannes Flum. Makoto Hasebe soll es richten, neben ihm wohl Marc Stendera. Beiden fehlt es an Tempo, um defensiv alle Lücken zu schließen.

Zwei Neue in der Offensive machen Hoffnung

Deswegen macht aktuell den Frankfurtern die Offensive am meisten Hoffnung, die durch zwei Neuverpflichtungen im Winter neuen Schwung bekommen hat. Marco Fabian auf der Zehn und Szabolcs Huszti auf links tun dem Team gut. Zusammen mit Stefan Aigner sollen sie Alex Meier im Zentrum unterstützen. Luc Castaignos, im Hinspiel noch Köln-Schreck mit zwei Toren, ist verletzt, Haris Seferovic völlig außer Form.

Der 1. FC Köln begegnet also einem angeschlagenen Gegner am Samstag im RheinEnergieStadion. Peter Stöger betonte bereits, mit einem Sieg „ein Loch nach unten“ reißen zu können. Die Chancen dafür stehen gut.

So könnte die Eintracht auflaufen: Hradecky – Regäsel, Abraham, Russ, Oczipka – Hasebe, Stendera – Aigner, Fabian, Huszti – Meier

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