Frank Schaefer bei den Frauen des 1. FC Köln.

Schaefer erklärt: So läuft die neue Jugendarbeit beim Effzeh

Wie viele Jungs sind in dieser Gruppe und in welchem Alter sind sie?
Das sind wenige Spieler, die wir auch immer wieder neu bewerten. Wenn jemand das Prädikat „Toptalent“ bekommt, heißt das nicht, dass es so bleibt. Wir überprüfen diesen Kreis an Spielern immer wieder. Vom Alter her erstreckt er sich in der Regel von der U17 bis zur U19.

Die U21 ist nach wie vor wichtig für uns

Die U21 ist da schon außen vor?
Nein, das nicht. Allerdings trainieren die Top-Talente dort schon regelmäßig bei den Profis und stehen deshalb ohnehin in engem Kontakt mit Alex Bade. Lukas Klünter, Marcel Hartel und Salih Özcan sind hier die besten Beispiele.

Viele Vereine geben ihre U21 oder U23 auf. Warum nicht der FC?
Wir glauben, die U21 ist für uns nach wie vor wichtig. Spieler wie Timo Horn, Jonas Hector, Adam Matuschyk, Christian Clemens und Reinhold Yabo haben dort gespielt.

Klünter, Hartel und Özcan profitieren von U21

Warum sehen das andere Klubs anders?
Da müssen sie die Klubs fragen. Aber auch wir überprüfen immer wieder neu, ob das sinnvoll ist. Wie steht der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag, um in der Regionalliga zu bleiben? Wie hoch ist der Anteil an Berufungen in den Lizenzspieler-Kader? Wie entwickelt sich die U19 in der Junioren-Bundesliga? Wie ist dort das Niveau? Was für Alternativen zur U21 gibt es, um Spieler zu halten, die aus der U19 ausscheiden, aber noch nicht sofort für die Profi-Mannschaft in Frage kommen? Insgesamt muss man sagen, dass die Entscheidung an der U21 erst einmal festzuhalten, richtig war. Klünter, Hartel und Özcan – sie alle spielen in der U21. Und ein wichtiges Argument ist immer der dritte Torwart.

Weil er sonst keine Einsatzzeit bekommen könnte.
Genau. Daniel Mesenhöler hätte sonst wahrscheinlich kein Spiel gemacht in dieser Saison. Aber auch die Durchlässigkeit von oben nach unten ist gegeben. Mavraj hat sich Spielpraxis geholt, Finne, Nagasawa, jetzt Olkowski. So gibt es immer wieder die Möglichkeit, voneinander zu profitieren. Auch deswegen hat die U21 einen großen Wert für uns.

Der zweite Teil des großen Interviews mit Frank Schaefer erscheint am Samstag, den 13. Februar 2016.


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