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"Fußball war ihm wichtig – die Familie war ihm heilig"

Im Sport unvergessen, nicht nur aufgrund seiner vielen Tore für den 1. FC Köln: Doch Löhr war mehr als ein Fußball-Idol, mehr als ein Geissbock, wie DFB-Interimspräsident Dr. Rainer Koch in seiner Rede beschrieb. „Fußball war ihm wichtig, die Familie aber war ihm heilig.“

Abschied von Hannes Löhr. (Foto: GBK)

Abschied von Hannes Löhr. (Foto: GBK)

Das war es auch, was Werner Spinner in seinen Worten zum Ausdruck bringen wollte. Der FC-Präsident, der Löhr in den vergangenen vier Jahren kennen gelernt hatte, unterbrach seine Ansprache mehrfach, weil ihm die Stimme versagte. „Spuren hinterlässt man nicht durch Geld oder Macht, sondern durch Charakter und Herzenswärme“, sagte Spinner unter Tränen. Löhr sei immer „geradeaus“ gewesen, ehrlich, mit einer festen Meinung einerseits, aber auch immer mit einem offenen Ohr andererseits.

Er wird ein wahres Vorbild bleiben

Ob Fey, Koch oder Spinner – sie waren sich einig: Mit Hannes Löhr wird ein Mensch fehlen, der sein Umfeld immer bereichert hat. Doch Koch ist sich sicher: „Er wird auch im Tod das bleiben, was er im Leben stets war: ein wahres Vorbild.“ Oder in Feys Worten: „Er hat daran geglaubt, dass er nach seinem Tod weiterlebt.“ Das wird er auch in den Herzen der FC-Fans.

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