,

Stöger will freie Köpfe und beobachtet Mergim Mavraj

Wenn die österreichische Nationalmannschaft am Samstag ein Testspiel gegen Albanien im Wiener Ernst-Happel-Stadion bestreitet, wird sich Peter Stöger das Spiel anschauen. Der Trainer des 1. FC Köln reist über Ostern in die Heimat. Einen FC-Profi behält er dabei trotzdem im Blick.

Köln – Am Donnerstagabend überließ Peter Stöger die Beobachtung der U21 im Franz-Kremer-Stadion seinem Assistenten Manfred Schmid. Der verfolgte das 4:2 gegen den FC Kray und sah einen Treffer seines Landsmanns Philipp Hosiner, der sich bei den Amateuren Spielpraxis holte und sich für weitere Aufgaben bei den Profis empfahl.

Acht Nationalspieler auf Reisen

Stöger wird sich derweil am Wochenende ein anderes Spiel seiner Landsmänner anschauen: das Duell der österreichischen Nationalmannschaft gegen Albanien. „Ich werde mir das Spiel mit Mergim Mavraj anschauen“, sagte Stöger am Donnerstag. Er freue sich auf die Partie, auch, weil nicht klar sei, wie sie ausgehe. „Wir sind gut drauf. Aber Testspiele sind immer eine andere Sache. Mal sehen, was der Trainer vor hat.“ Österreichs Trainer ist bekanntlich Ex-FC-Coach Marcel Koller. Während Hosiner in dessen EM-Überlegungen keine Rolle spielt, ist Mavraj auf Seiten der Albaner gesetzt – und hat nach den letzten Wochen auch endlich die Spielpraxis, die der 29-Jährige mit Blick auf das EM-Turnier in Frankreich braucht.

mavraj

Neben Mavraj weilen auch Filip Mladenovic (Serbien) und Dusan Svento (Slowakei) sowie die deutschen Nationalspieler Jonas Hector (A), Yannick Gerhardt (U21), Lukas Klünter, Daniel Mesenhöler (beide U20) und Jannik Mause (U18) bei ihren Auswahlteams. Die anderen FC-Profis haben drei Tage frei, treffen sich erst am Montagmittag um 13.30 Uhr zum nächsten Training. „Sie sollen abschalten, den Kopf frei kriegen“, gab Stöger seinen Spielern mit auf den Weg. „Ab nächster Woche haben wir noch ein bisschen was zu erledigen, damit wir unsere Ziele erreichen.“

Können einen richtig großen Schritt machen

Dass der Klassenerhalt schon bald in trockenen Tüchern sein wird, davon ist Stöger überzeugt. Am besten sollen seine Spieler schon in Hoffenheim damit anfangen. „Allen muss klar sein, dass es nicht leicht wird. Aber gegen Hoffenheim können wir einen richtig großen Schritt machen“, so der FC-Coach. Sollte es im Kraichgau nicht mit einem Sieg klappen, würde der 49-Jährige trotzdem nicht nervös werden. „Das haben wir auch schon hundert Mal gehabt und haben dann die richtigen Lösungen gefunden. Wir gehen nicht überheblich, sondern positiv überzeugt in die Schlusswochen.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar