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Glück für Mladenovic: Effzeh bleibt zweite Sperre erspart

In Sachen Bittencourt müssen Klub und Spieler dagegen damit rechnen, dass der Deutsch-Brasilianer für mindestens zwei Spiele wegen übermäßiger Härte gesperrt wird. In der Bundesliga ist Bittencourt noch kein Wiederholungstäter. Den einzigen Platzverweis seiner Karriere sah er 2012 in der Dritten Liga für die Zweitvertretung des BVB nach einer Tätlichkeit. Mit etwas Glück und Nachsicht seitens des DFB dürfte es wohl auf eine Zwei-Spiele-Sperre hinauslaufen. Der 22-Jährige würde dann gegen Mainz und Darmstadt fehlen, in Augsburg aber wieder einsatzbereit sein.

Das sind Dinge, die wir nicht wollen

Derweil musste Bittencourt damit leben, auch vom Trainerteam und seinen Mitspielern einen Rüffel für seine ungestüme Aktion zu erhalten. Yannick Gerhardt nahm den Teamkollegen zwar in Schutz, weil dieser „niemanden absichtlich verletzen würde“. Der Mittelfeldspieler sagte aber auch: „Man hat gesehen, dass er etwas frustriert war. Das war ein unnötiges Foul, bei dem ihm die Sicherung durchgebrannt ist.“

Peter Stöger ergänzte: „Es ist bitter, dass er sich in seinem Überehrgeiz zum Grätschen entschieden hat. Die Rote Karte war vertretbar“, so der FC-Coach, der auch anmahnte: „Das sind Dinge, die wir nicht wollen und nicht das Spiegelbild unserer Mannschaft sind. Er wird es auch für sich so bewerten, dass es unnötig war.“ Eine unnötige Aktion, die Bittencourt nun zwei Spiele kosten könnten. Wenigstens hat die Situation keine Konsequenzen für Mladenovic.

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