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Krisensitzung nach Pleite: Wie geht es jetzt weiter?


Die U21 des 1. FC Köln steht am Abgrund: Nach dem 1:2 (1:1) gegen den SC Wiedenbrück wird die Lage der Geissböcke immer prekärer. Nur aufgrund des verzerrten Spielplans stehen die Kölner nicht auf einem Abstiegsplatz. Fünf Spiele vor Ende der Saison bangen die Nachwuchs-Kicker mehr denn je um den Klassenerhalt – und um die Existenz.

Köln – Jörg Jakobs war nach der 1:2-Pleite nicht für die Öffentlichkeit zu sprechen. Erst zitierte der Sportdirektor noch im Stadion Co-Trainer Patrick Helmes zu sich, dann verschwand er in der FC-Geschäftsstelle. Jakobs hatte Redebedarf, allerdings hinter verschlossenen Türen. Der Sportdirektor bat das Trainerteam zum Gespräch. Es ging um nicht weniger als um die Zukunft der U21.

Trainer Martin Heck mit seinen Assistenten Helmes und Uwe Grauer haben es in den letzten Wochen nicht geschafft, das Ruder erfolgreich herumzureißen. Nach dem Sieg gegen Kray und dem Punktgewinn gegen Dortmund über die Ostertage hatten die FC-Bosse gehofft, dass die Jung-Geissböcke zum erfolgreichen Endspurt ansetzen würden. Die 1:2-Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Wiedenbrück war dagegen ein schwerer Rückfall. Dem Effzeh gelang fast nichts und die Torchancen, die sie bekamen, vergaben sie kläglich – inklusive eines Elfmeters.

Heck sprach hinterher von einem „extremen Rückschlag“. Nur noch fünf Spiele haben die Kölner, um den Absturz aus der Regionalliga West – und damit dem Auflösen der U21 – zu verhindern. Das Problem: Die Konkurrenz hat bis zu fünf Spiele mehr, um den FC in der Tabelle noch zu überholen. Ein Sieg gegen Wiedenbrück wäre daher Pflicht gewesen, zumal es am kommenden Sonntag zu Borussia Mönchengladbach II geht, dem aktuell Tabellenzweiten.

Weiterlesen: Wo liegen die Gründe? Und wie geht es weiter?

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