Daniel Mesenhöler. (Foto: GBK)

Was wird aus Mesenhöler? Müller die neue Nummer drei

Müllers Berater Markus Pröll bestätigte dem GEISSBLOG.KOELN in dieser Woche, dass mit der Verlängerung die Einigung einher gegangen sei, dass Müller ab der kommenden Saison die neue Nummer drei im Profi-Kader werde. “Dieser Status ist angedacht”, sagte Pröll. “Wenn man die Chance hat, in seinem Alter die Nummer drei in der Bundesliga zu werden, ist das eine gute Sache.”

Wer schenkt Mesenhöler das Vertrauen?

Da auch Thomas Kessler verlängert hat und Timo Horns Verbleib nicht ausgeschlossen ist, bleibt die Frage: Wohin mit Mesenhöler? Der Torhüter hält alle Zügel in seiner Hand. Sein Vertrag läuft aus, daher kann er frei wählen. Verlässt er den FC, kann er dies aus freien Stücken tun. Jörg Schmadtke hätte dann keine Handhabe. Mesenhöler könnte sich einem anderen Verein anschließen, wo er auf höherer Ebene als der Regionalliga Spielpraxis sammeln könnte.

Diese Spielpraxis könnte er aber auch suchen, indem er beim Effzeh langfristig verlängert und sich dann umgehend für mindestens ein Jahr ausleihen ließe. Alleine, einen Klub zu finden, der einen jungen Torhüter ausleiht, ihm das Vertrauen schenkt und ihn mit dem Wissen weiter ausbildet, den Spieler nach ein bis zwei Jahren wieder an den 1. FC Köln zu verlieren, wird schwer.

Kaufoption mit Rückkaufsrecht als Lösung?

Mesenhöler und Schmadtke könnten dies mit einer Kaufoption für den aufnehmenden Verein regeln, Köln könnte sich obendrein ein Rückkaufsrecht sichern. Die Entscheidung ist allerdings noch längst nicht gefallen. Der U20-Nationaltorhüter ist am Zug. Wollte er in Köln einen neuen Vertrag unterschreiben, stünden ihm die Türen dazu offen.

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