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Die Hoffnung ist zurück: U21 feilt an der Rettung

Wenn am Samstag um 14 Uhr im Franz-Kremer-Stadion die Partie der U21 des 1. FC Köln gegen die SG Wattenscheid 09 angepfiffen wird, wird die Hoffnung allerorts zu spüren sein. Nach dem 3:0-Sieg der Geissböcke in Erndtebrück herrscht am Geißbockheim wieder die Zuversicht, den Klassenerhalt ohne Wenn und Aber und ohne fremde Hilfe schaffen zu können.

Köln – Zwar haben die Kölner die Rettung noch immer nicht selbst in der Hand, doch die drei Punkte und drei Tore vom letzten Wochenende haben gut getan. „Ich will den Sieg nicht überbewerten, weil wir es noch immer nicht in der Hand haben. Aber wenn wir jetzt am Samstag nachlegen, sind wir in einer guten Situation“, sagt U21-Trainer Martin Heck im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN.

Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen

Wochenlang ließen die Kölner Chance um Chance liegen zu punkten, steckten in der Krise, arbeiteten sich wieder raus, um dann doch wieder einen Rückschlag zu erleiden. Mehrfach gaben sie Führungen aus der Hand, mehrfach ließen sie Punkte durch späte Gegentore liegen. All das in einer Zeit, in der die Kölner wussten, bereits mehr Spiele als die Konkurrenz auf dem Buckel zu haben, also ohnehin im Hintertreffen zu sein.

Martin Heck im Training der U21. (Foto: GBK)

Martin Heck im Training der U21. (Foto: GBK)

Dann folgte eine Pause von drei Wochen ohne Pflichtspiele. Die Konkurrenz durfte spielen, punkten, den Effzeh distanzieren. Köln konnte nur zuschauen. „Das war schwer. Wir hatten drei Wochen nicht gespielt, da war es wichtig, gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen“, beschreibt Heck das Hinarbeiten auf den 3:0-Sieg in Erndtebrück. „Es ist ein ordentlicher Ruck durch die Mannschaft gegangen.“

Wir müssen ein Momentum schaffen

Dieser Ruck, erzeugt durch den höchsten Saisonsieg, soll nun für den Klassenerhalt sorgen. Der SV Rödinghausen (39 Punkte) liegt zwar noch einen Zähler vor Köln (38), muss aber mit Spielen gegen Erndtebrück und in Wattenscheid erst einmal das gleiche Programm bestehen wie die Kölner. Aber auch Rot-Weiß Ahlen darf sich noch nicht sicher fühlen. Trotz vier Punkten Vorsprung auf den Effzeh (42): Die ausstehenden Spiele gegen Lotte und Gladbach II haben es in sich – zwei Niederlagen sind nicht ausgeschlossen. Schon mit vier Punkten könnte der Effzeh mit etwas Glück wegen des dann besseren Torverhältnisses an Ahlen vorbeiziehen.

Eigentlich sind aber zwei Siege gegen Wattenscheid und am letzten Spieltag beim Tabellenletzten Wegberg-Beeck Pflicht, damit es mit der Rettung klappt. „Wir müssen wir noch mal einen drauflegen“, fordert daher auch Heck. „Wir haben eine Riesen-Möglichkeit, um ein Momentum für uns zu schaffen. Gegen Wattenscheid müssen wir noch einmal mehr wollen.“ Mehr wollen um alles zu kriegen – für den Effzeh soll ein Sieg gegen die SG 09 die Chance auf den Klassenerhalt wieder in die eigenen Hände legen.

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