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Sané nach Köln? Hannover-Coach deutet Abschied an

Ganz Köln diskutiert über Anthony Modeste. Doch was passiert auf den anderen Baustellen, um die sich Jörg Schmadtke kümmern muss? Der Sportchef des 1. FC Köln weilt zwar noch im Urlaub. Dort steht sein Handy aber kaum einmal still. Auch wegen Salif Sané.

Köln/Hannover – Dem ersten Angebot folgte bislang kein weiteres. Der 1. FC Köln hat sich seit dem ersten, von Hannover 96 abgelehnten Angebot für Salif Sané nicht mehr bei den Niedersachsen gemeldet. Stattdessen ließ Schmadtke verlauten, man arbeite auch an anderen Fronten, um einen neuen Sechser zu verpflichten.

Wir brauchen Spieler, die sich mit der Aufgabe identifizieren

Die Botschaft: Sané ist nicht der einzige Kandidat des Effzeh. Und doch bleibt er der Wunschkandidat. Deswegen dürfte es Schmadtke wohl interessieren, dass der Trainer der Hannoveraner nun indirekt angedeutet hat, dass Sané den Klub wohl noch im Sommer verlassen wird. Nach Köln? Es dürfte nur noch eine Frage des Preises werden.

Salif Sané im Duell mit Yuya Osako. (Foto: Mika Volkmann)

Salif Sané im Duell mit Yuya Osako. (Foto: Mika Volkmann)

Daniel Stendel sagte in der „Hannoverschen Allgemeinen“ zur Kaderplanung des Bundesliga-Absteigers: „Es gibt einige Spieler, die auf der Kippe stehen. Da müssen wir abwarten, wie sich das entwickelt.“ Sané zählte er dabei explizit zu jenen Spielern, die den Klub verlassen wollen und wohl auch werden. Zwar gehe er „grundsätzlich davon aus, dass alle Spieler, die bei uns einen gültigen Vertrag haben, auch hier spielen“. Doch Stendel fügte an: „Wir brauchen Spieler, die für 96 stehen, die sich mit der Aufgabe hier identifizieren.“

Transfertaktisches Geplänkel: 96 sucht bereits Ersatz

Genau das ist bei Sané nicht mehr der Fall. Der Senegalese ist sich mit dem 1. FC Köln über einen Wechsel einig und will in die Domstadt wechseln. Der defensive Mittelfeldspieler hat seinem Klub mitgeteilt, nicht in der Zweiten Liga spielen zu wollen. Deswegen sind auch die öffentlichen Äußerungen von Präsident Martin Kind, dass man Sané nicht einfach so aus seinem Vertrag lassen werde, nicht mehr als transfertaktische Geplänkel. Stendel sagte nämlich auch: „In der zentralen Achse schauen wir intensiv, wie wir uns da noch verstärken können.“ Wohlwissend, dass Sané in den Kaderplanungen nur noch insofern eine Rolle spielt, als dass er so viel Ablöse wie möglich einspielen soll.


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10 Kommentare
  1. Klappskalli
    Klappskalli says:

    Doch, aber sonst hätten solche Typen wie du keinen Lebensinhalt mehr.
    Und wenn euer Verein zu blöd für die 1. Liga ist können wir auch nichts dafür. Und ja nach dem erschüttert und Verlogenen Sieg gegen uns wünsche ich mir, das es noch tiefer runter geht

    • Elke L.
      Elke L. says:

      Hör mal Jörg Schnapske, wer im Glashaus sitzt….
      Wenn du schon unbedingt in einem Köln Blog schreiben möchtest und nicht einverstanden bist mit der Vorgehensweise von unserem Manager (der übrigens genau das macht, was alle Manager machen) nicht einverstanden bist (dein gutes Recht), dann solltest du dir mal deine Wortwahl überlegen, mit der du hier aufschlägst.

  2. Kolle
    Kolle says:

    Ich glaube nicht, dass Sané zum FC kommt. Zwischen 3,5 Mio und 10 Mio liegen Welten.
    Hannover tut gut daran nichts zu verschenken. Außerdem ist die Frage wie lange
    sein Freund Modeste noch dem FC die Treue hält. Man sollte sich beim FC im klaren sein,
    das man ein Abstiegskandidat Nr. 1 ist, und die Planung so vorantreiben, dass man 2017 auch eine gute Mannschaft für Liga 2 hat. Alles andere ist unrealistisch. – Schmadtke ist leider total überbewertet. Man sollte sich seine Ex-Vereine als Manager mal anschauen.
    Da wird der FC mittelfristig auch landen.

    • Freddy
      Freddy says:

      Da hat sich wohl jemand verlaufen, am besten zurück in den Stall, es stinkt schon nach Gülle…

      Wir sind nicht mehr abhängig davon, ob ein Sane kommt oder ein Modeste geht, dann kommen eben andere Spieler.

      Ich bin Fan vom FC und dieser befindet sich auf einem guten Weg. Wer denkt, Schmadtke wäre überbewertet, der sollte sich ein anderes Hobby suchen. Dieser Mann ist ein Glücksfall für den FC.

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