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Schmadtke lobt: "Wir waren fast schon zu dominant"

Der 1. FC Köln hat sich mit einem 3:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 im letzten Testspiel vor dem Saisonstart ordentlich Selbstvertrauen geholt. Das Duell am Bruchweg war erstaunlich einseitig, die Geissböcke zeigten eine beachtliche Leistung und hätten noch höher gewinnen können. Sportchef Jörg Schmadtke war zufrieden, aber auch erstaunt.

Mainz/Köln – Nur in der Anfangsviertelstunde schienen die Kräfteverhältnisse so verteilt, wie man sie erwarten konnte. Mainz war ruhiger am Ball, der Effzeh leistete sich einige Unachtsamkeiten. Sven Müller musste schon nach zwei Minuten die erste Großchance abwehren, hielt einen Schuss von Pablo de Blasis stark, der alleine auf ihn zugelaufen war.

Rudnevs vergibt zwei Großchancen

Doch wer glaubte, dass das Spiel so weiterlaufen würde, sah sich getäuscht. Nach einer Viertelstunde berappelte sich die Kölner Mannschaft. Das Team von Peter Stöger wurde von Minute zu Minute stärker. Über Marcel Risse und Leonardo Bittencourt kamen die Geissböcke über die offensiven Außen immer besser ins Spiel. Artjoms Rudnevs zeigte sich neben Anthony Modeste als beweglicher und schneller Sturmpartner. Und wenn die Kölner ihre Torchancen besser verwertet hätten, es hätte schon zur Pause 3:0 stehen können.

Alleine Rudnevs vergab zwei hundertprozentige Torchancen jeweils mutterseelenallein vor Mainz‘ neuer Nummer eins, Jonas Lössl. Modeste zauberte mit einem perfekt getroffenen Fallrückzieher, den Lössl ebenfalls entschärfen konnte. Risse vergab einen indirekten Freistoß im Strafraum aus zwölf Metern, nachdem Lössl einen Rückpass mit den Händen aufgenommen hatte. Nur Bittencourt machte es nach schöner Kombination über Modeste und Rudnevs besser, vollendete zum 1:0.

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt Köln dominant

Das Erstaunliche dann aber nach dem Seitenwechsel: Obwohl Stöger durchwechselte und nur Müller und Bittencourt auf dem Platz blieben, riss der spielerische Faden nicht ab. Zogen in der ersten Hälfte Matthias Lehmann und Jonas Hector im Mittelfeld die Fäden, übernahmen dies nach dem Seitenwechsel Marco Höger und Salih Özcan. Der Spielaufbau wirkte flüssig, die Eröffnung über die Außen einstudiert, die Laufwege griffen. Der Effzeh behielt die Oberhand und ließ gegen die Mainzer kaum Chancen zu.

Weiterlesen: „Das war ein extrem guter Auftritt, wir waren fast schon zu dominant“

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