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Plötzlich wird die Abwehr zum großen Puzzlespiel

Peter Stöger ist dafür bekannt, seine Abwehr nur in Ausnahmefällen zu verändern. Der Trainer des 1. FC Köln schätzt ein stabiles Gebilde in der Defensive. Doch genau das gab es zuletzt bei aller Euphorie nicht immer.

Köln – Nein, sechs Gegentore in acht Spielen sind wahrlich kein Grund, sich Sorgen zu machen. Der Effzeh stellt hinter dem FC Bayern und zusammen mit RB Leipzig die zweitbeste Abwehr der Liga. Dennoch waren die Verantwortlichen nicht immer glücklich in den letzten Wochen mit dem Auftritt in der Defensive.

Olkowski nutzt seine Chance gegen Hoffenheim

Schon beim eigentlich deutlichen 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg offenbarten die Kölner in der zweiten Hälfte einige Schwächen in der Abstimmung. Die Schlussphase gegen den FC Ingolstadt gefiel der Sportlichen Leitung ebenso wenig wie die erste Hälfte gegen Hertha BSC. Was folgte, war eine personelle Veränderung gegen Hoffenheim im DFB-Pokal.

Dominique Heintz musste auf die Bank, Frederik Sörensen – zuletzt nicht mehr so souverän wie erhofft als Rechtsverteidiger – rückte neben Mergim Mavraj ins Zentrum, Pawel Olkowski bekam seine Chance auf rechts. Der Pole machte seinen Job gegen Hoffenheim überragend, bereitete nicht nur den Siegtreffer vor, sondern zeigte sich defensiv giftig, laufstark und konsequent. „Pawel war sehr, sehr gut. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er länger nicht zum Einsatz gekommen ist“, lobte Stöger hinterher.

Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht mehr so stabil waren

Olkowski demonstrierte, was Stöger mit den Worten umschrieb: „Wir predigen immer wieder, dass die Jungs nah dran sind, man im Defensivverbund aber nicht immer was ändern muss“, sagte der Österreicher und sprach dann jene Kritik aus, die zur Umstellung geführt hatte: „Aber wir hatten in den letzten Spielen das Gefühl, dass wir nicht mehr so stabil waren.“

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