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Sörensen: "Könnte passieren, dass die besten Spieler gehen"

Frederik Sörensen gehört zu den drei Spielern des 1. FC Köln, die gerade ihren Vertrag am Geißbockheim verlängert haben. Der Däne unterschrieb bis 2021, nach GBK-Informationen haben beide Parteien eine ursprünglich vereinbarte Ausstiegsklausel aus dem neuen Arbeitspapier gestrichen. Für den 24-Jährigen ein logischer Schritt, denn er hat mit dem Effzeh noch viel vor.

Köln – Der GEISSBLOG.KOELN traf den Blondschopf zum Interview und sprach mit ihm über die Vertragsverlängerung, die Ziele mit der Mannschaft bis 2021, über Europa und den Vergleich mit Italien sowie die Frage, wie die Abschaffung des Abseits den Fußball verändern könnte.

GBK: Herr Sörensen, Sie sitzen hier, in der Tasche einen neuen Vertrag beim FC bis 2021. Wie geht es Ihnen?
FREDERIK SÖRENSEN: Ich bin froh. Bis 2021 ist eine lange Zeit. Ich fühle mich hier sehr wohl und denke, dass wir eine gute Entwicklung gestartet haben, die ich gerne weiter begleiten möchte.

Immer weiter nach oben

Wie liefen die Gespräche?
Ich habe mir keine großen Gedanken gemacht. Ich wusste, was ich wollte und habe mit meinem Berater und den FC-Verantwortlichen gesprochen. Im neuen Jahr war dann alles klar.

Wohin soll es mit Ihnen und dem FC gehen?
Immer weiter nach oben, hoffe ich. (lacht) Viele Spieler haben verlängert, das finde ich super. Wir entwickeln uns gut, so müssen wir weiter machen. Und klar ist, mit Erfolg kommen neue Spieler und mehr Geld für den Verein. Das ist eine Chance für alle. Aber das ist alles harte Arbeit, wir bekommen nichts geschenkt.

Haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt: Frederik Sörensen und Jörg Schmadtke. (Foto: GBK)

Haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt: Frederik Sörensen und Jörg Schmadtke. (Foto: GBK)

Aber mit dem Erfolg kommen auch Begehrlichkeiten.
Natürlich, das sieht man gerade an Hoffenheim, die zwei Spieler an die Bayern abgeben. Uns könnte es auch mal passieren, dass die besten Spieler gehen oder der Klub die Spieler verkauft. Das ist das Geschäft. Es ist unmöglich zu sagen, wer bis 2021 bleiben wird.

Die letzten zwei Wochen vor Transferende herrschte immer Chaos

Dabei sprechen alle vom Zusammengehörigkeitsgefühl im Team.
So etwas wie hier habe ich noch nie erlebt. Egal, in welchem Verein ich war. Aber in Italien, wo ich vorher war, war es ohnehin ganz anders. Da gab es Partnervereine, da funktionierte die Kaderzusammenstellung ganz anders.

Erzählen Sie mal!
Die letzten zwei Wochen vor Transferende herrschte immer Chaos. Die Vereine hatten nicht so viel Geld, deswegen gab es viele Leihgeschäfte oder ein Spielertausch zwischen Partnervereinen. Hier in Köln hatten wir den Kader schon immer zum Trainingslager zusammen. In Italien wäre das unvorstellbar gewesen.

Weiterlesen: Rückkehr nach Italien? „Kann sein, wieso nicht?“

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