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Nur Sörensen ist besser als Sörensen

Wenn der 1. FC Köln am Dienstag auf den Hamburger SV trifft, dann ist das Achtelfinale im DFB-Pokal auch das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Mergim Mavraj hat sich gegen den Effzeh ein Tor vorgenommen. Verhindern will dies vor allem der zuletzt überragende Frederik Sörensen.

Köln/Hamburg – Der Wintertransfer Mavrajs in die Hansestadt überraschte kurz vor Weihnachten. Doch mit Neven Subotic hat der 1. FC Köln einen Nachfolger aus dem Hut gezaubert, der in den kommenden Monaten noch wichtig werden soll für die Geissböcke. Noch ist der Serbe aber ohne Spielpraxis, also muss jemand anderes in die Bresche springen.

Freddy kann vielleicht besser spielen als er selbst

Gegen den VfL Wolfsburg tat dies Frederik Sörensen und lieferte eine bärenstarke Partie ab (GBK-Note 1). Auf die Frage, ob es jemand besser als der Däne hätte machen können, meinte sein Trainer Peter Stöger: „Freddy kann vielleicht besser spielen als er selbst.“ Mit etwas mehr Ernst fügte der Österreicher an: „Es stimmt, er ist wirklich gut drauf momentan. Er ist sehr klar in seinen Aktionen, sehr konsequent. Es freut uns richtig, wie sehr er sich in der Mannschaft festgesetzt hat.“

Sein Aufbauspiel wirkt mitunter gefährlich, ist aber eine der größten Stärken der Kölner in dieser Saison. Ob als Rechtsverteidiger oder im Zentrum, Sörensen sucht häufiger als seine Nebenleute die Pässe in die Schnittstellen, insbesondere auf Yuya Osako und Anthony Modeste, um das Mittelfeld direkt zu überspielen. Defensiv machte der 24-Jährigen zuletzt fast keine Fehler mehr. Auch, wenn er gegen Darmstadt Glück hatte, gegen Fabian Holland keinen Elfmeter verursacht zu haben. Gegen Wolfsburg räumte er dagegen alles und jeden hart, aber fair beiseite.

Mavraj will gegen Köln treffen

Nun könnte Sörensen beim HSV eine besondere Aufgabe zuteil werden. Zwar verteidigen die Geissböcke die Freistöße und Ecken der Gegner meist aus einer Raumaufteilung heraus. Doch Sörensen wäre prädestiniert für die Kopfball-Duelle gegen Mergim Mavraj. Der Albaner, der nach dem Sieg der Hamburger über Leverkusen an Oberschenkelproblemen laborierte, trainierte am Montag wieder mit der Mannschaft und wird gegen seinen Ex-Klub wohl fit sein.

„Liebend gerne“ würde Mavraj gegen den Effzeh selbst ein Tor erzielen, sagte der 30-Jährige. „Aber Hauptsache wir machen vorne überhaupt die Kirsche.“ Das jedoch wollen Sörensen & Co. verhindern und auch im DFB-Pokal unter Beweis stellen, warum die Geissböcke mit 16 Toren die drittbeste Liga-Abwehr stellen.

7 Kommentare
  1. Oli
    Oli says:

    Hey Marc, könntest Du das mit der Spieleröffnung mal mit Packing-Daten belegen? Würde mich interessieren. Im Vergleich zu den anderen FC-Verteidigern inkl. dem abgewanderten Mavraj oder sogar liga-weit… danke und Gruß, OLI

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