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Lässt Modeste den Effzeh auch im Pokal weiter träumen?

Im Bundesliga-Hinspiel gegen den Hamburger SV besorgte Anthony Modeste mit einem blitzsauberen Hattrick den vielumjubelten Sieg für den 1. FC Köln. Nun treffen die Geissböcke im DFB-Pokal-Achtelfinale erneut auf den HSV. Kann Modeste die Europa-Träume der Kölner weiter befeuern?

Köln – Man darf gespannt sein, ob Peter Stöger umstellen oder alles beim Alten belassen wird. Englische Woche, die Belastung einen Tick höher als gewöhnlich, dazu hatten die Kölner einen Tag weniger zur Regeneration: Wird Köln zum dritten Mal in Folge mit der gleichen (siegreichen) Elf auflaufen oder wird Stöger aus taktischen und körperlichen Gründen gegen den HSV umstellen?

Kann Modeste noch mal einen draufsetzen?

„Das werden wir sehen“, sagte Stöger, dem alle nicht länger verletzten Spieler gesund und fit zur Verfügung stehen. „Wir haben die letzten beiden Spiele richtig gut gemacht und mit derselben Mannschaft begonnen“, so der Österreicher. Doch weil auch die Joker ihre Sache jeweils gut machten, wollte sich der FC-Coach nicht festlegen. Stöger pokert noch, erinnert sich vielleicht auch an das Bundesliga-Hinspiel, in dem die Hamburger den Effzeh mit einer anderen Formation als erwartet überraschten und vor merkliche Probleme stellten, ehe Bobby Wood mit einer Roten Karte vom Platz flog.

Eines ist sicher: Der Mann, der mit seinem ersten Bundesliga-Hattrick letztlich für den Sieg sorgte und sogar noch einen Elfmeter verschoss, wird in der Startformation stehen. Anthony Modeste hat schon nach 19 Spieltagen die Torquote der letzten Saison erreicht und hat mit bislang 15 Toren noch längst nicht genug. Nun will Modeste auch wieder im Pokal treffen und seinen Effzeh ins Viertelfinale schießen. „Es ist außergewöhnlich, wo er steht“, sagte Stöger. „Schon die 15 Tore in der Vorsaison für einen Klub wie Köln waren eine großartige Leistung. Noch einmal einen draufzusetzen wäre es dann sowieso.“

Ich beschäftige mich eigentlich wenig mit Tony

Noch einen draufsetzen – darauf hoffen alle beim Effzeh, schließlich ist Modeste in dieser Saison kaum zu stoppen. Dabei muss Stöger nicht einmal viel machen, der Trainer lässt seinen Stürmerstar einfach laufen. „Ich beschäftige mich in dieser Saison eigentlich wenig mit Tony“, verriet der 50-Jährige. „Er ist griffig, ist torhungrig, da ist es manchmal als Trainer gut, wenn man sich raushält.“

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