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Wer kann es ausnutzen? Liga spielt für Freiburg und Köln

Christian Streich und Peter Stöger zählen bislang zu den Trainern der Saison. Mit dem SC Freiburg und dem 1. FC Köln stehen zwei Teams in unmittelbarer Nachbarschaft. Beide Coaches verbindet große Wertschätzung und Sympathie. Das Duell der beiden Klubs wird zu einem Spiel, wer den Spieltag als Gewinner abschließen wird.

Freiburg – Als die Bundesliga-Konferenz im Irish Pub an der Freiburger Universitätsbibliothek zu Ende ging, waren sich die Freiburg-Fans vor Ort einig: Der Sport-Club kann am Sonntag mit einem Sieg über die Geissböcke nicht nur seinen Vorsprung auf den 16. Tabellenplatz auf 13 Punkte ausbauen. Die Breisgauer könnten sogar eine Mini-Chance auf Europa wahren.

Auch für Köln gut: Dortmund und Frankfurt verlieren

Durch die Niederlagen von Borussia Dortmund (in Darmstadt) und Eintracht Frankfurt (in Leverkusen) wäre Freiburg bei einem Sieg über den Effzeh nur noch fünf beziehungsweise sechs Punkte von einem internationalen Tabellenplatz entfernt. Und das als Aufsteiger! Natürlich gilt gleiches noch in höherem Maße für die Geissböcke, die sechs Punkte vor Freiburg liegen und mit einem Auswärtssieg nicht nur auf 35 Punkte stellen könnten, sondern auch den BVB und die SGE in der Tabelle überholen würden.

SC-Trainer Christian Streich wusste tags zuvor freilich noch nichts von den Samstags-Ergebnissen. Doch er schien etwas geahnt zu haben, als er von einem Reporter auf die erfolgreiche Saison und die Siegchance gegen den Effzeh angesprochen wurde. „Wenn es jetzt nicht funktioniert“, begann Streich mit ernster Miene, „dass wir Köln ganz klar besiegen, weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Dann machen wir den Laden zu.“

Die Qualität von Peter Stöger werden Sie hier nicht erleben

Es war der Auftakt einer launigen Pressekonferenz, wie sie nur wenige Trainer in der Liga geben. Darauf angesprochen, ob er mit seinem Humor nun Peter Stöger nacheifern wolle, antwortete Streich: „Die Qualität von Peter Stöger werden Sie hier nicht erleben. Da kann ich 150 Jahre alt werden“, so das Freiburger Urgestein. „So cool wie der werde ich nie. Da könnte ich mich in den Eisschrank legen. Im positiven Sinne – ich meine nicht, dass er unterkühlt ist. Im Gegenteil.“

Streich und Stöger schätzen sich, und so führte diese Verbindung auch dazu, dass Stöger seinen Trainerkollegen und dessen Mannschaft schon unter der Woche ausführlich lobte. Als Streich davon hörte, gab er das Lob und die Anerkennung zurück: „Er hat uns gelobt? Da freue ich mich. Wenn wir von Peter Stöger gelobt werden, ist das für mich eine Freude und eine Anerkennung. Das können Sie mir glauben.“ Und so werden zwei Trainer-Freunde am Sonntag ab 17.30 Uhr an der Seitenlinie stehen und darum kämpfen, die vorteilhaften Bundesliga-Ergebnisse für ihren Klub am besten auszunutzen.

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1 Antwort
  1. Nick
    Nick says:

    Wenn Hoppenheim heute nicht gewinnt, dann wird aus dem 6 Punkte- gar ein 9 Punkte-Spiel, dann schließen wir die schwere Lücke nach Oben und reißen einen Graben nach Unten…obs klappt werden wir sehen. In Freiburg konzentriert zu stehen und die wenigen Chancen eiskalt zu nutzen, dass wäre der nächste Entwicklungsschritt dieser Mannschaft.

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