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Clemens noch nicht in Form: Wann platzt der Knoten?


Christian Clemens kommt beim 1. FC Köln noch nicht richtig in Fahrt. Dem Winter-Neuzugang ist der Rückstand nach seiner Verletzung im Herbst noch anzumerken. Dennoch setzt Trainer Peter Stöger auf den Rechtsaußen.

Köln – Sechs von sieben Bundesliga-Spielen seit seinem Wechsel aus Mainz hat Clemens absolviert, alle sechs von Beginn an. Nur gegen den FC Schalke 04 und im DFB-Pokal beim Hamburger SV saß der Rückkehrer auf der Bank.

Für ihn ist die Trainingseinheit wichtig

So richtig in Fahrt kommt der 25-Jährige aber noch nicht. Kein Tor, keine Vorlage, nach anständigen Leistungen zu Beginn fiel Clemens zuletzt in ein Loch. Doch Peter Stöger hält an seinem Winter-Neuzugang fest. Der Rechtsaußen soll mit seiner Schnelligkeit über die Außen in den nächsten Wochen die erhoffte Gefahr bringen und für einen erfolgreichen Frühling beim Effzeh sorgen. Alleine, bislang enttäuschte Clemens.

Am Montag, als die Stammspieler wie gewohnt ein regeneratives Programm absolvierten, tauchte Clemens plötzlich auf dem Platz mit den Reservisten auf und trainierte voll mit. „Wir haben sein Blut kontrolliert und geschaut, ob er übersäuert“, erklärte der FC-Coach. Doch die Werte waren okay, weshalb Stöger Clemens in die Extra-Einheit schickte. „Er hat im Herbst eine lange Zeit gehabt, die er verpasst hat. Nicht jeder Körper ist gleich. Für ihn ist die Trainingseinheit wichtig.“

Modeste wartet auf Clemens‘ Flanken

Wichtig, um endlich den nötigen Rhythmus zu finden. Wichtig, um spielerisch noch stärker eingebunden zu werden in das Kölner Spiel, das zuletzt allzu häufig an ihm vorbei lief. Wichtig, um den Knoten endlich zum Platzen zu bringen. Denn der Effzeh braucht nach dem Ausfall von Marcel Risse einen formstarken Rechtsaußen, der Anthony Modeste mit Flanken füttert und mit Zug zum Tor für Gefahr sorgt. Das ging Clemens bislang aber noch ab.

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