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Keine Lust auf "Running Gag": Training mit Wachdienst

Der 1. FC Köln hat die Konsequenzen aus dem zweiten ungebetenen Trainingsbesucher innerhalb einer Woche gezogen. Am Dienstag postierten die Geissböcke einen Mitarbeiter des Wachdienstes Luchs am Trainingsgelände.

Köln – Nein, dicht gemacht wird nicht am Geißbockheim. Alle Fans, die dem Training der Geissböcke zuschauen wollen, sind weiterhin herzlich willkommen. Doch der 1. FC Köln hat sich am Dienstag Security-Hilfe geholt, die nun zunächst einmal bei den Trainingseinheiten des Effzeh vor Ort sein wird. Der Grund sind zwei Vorfälle innerhalb einer Woche.

Vorfall Nummer eins: Am Montag nach dem Ingolstadt-Spiel verschaffte sich ein Mann in Trainingsklamotten Zutritt zum FC-Trainingsplatz. (Foto: Bela Bopp)

Am Montag nach dem Ingolstadt-Spiel hatte ein Mann in Trainingsklamotten den Profi-Platz eins betreten und gebeten, mittrainieren zu können. Nach einem kurzen Gespräch mit Trainer Peter Stöger war der Auftritt aber auch schon wieder beendet.

Weiterer Vorfall sorgt für Security

Eine Woche später sprang nun erneut ein junger Fußballer über die Absperrungen und trat auf das Trainerteam zu. Sein Anliegen: Training mit den Profis. Seine Überzeugung: Er könne es besser als jeder der FC-Kicker auf dem Platz.

Vorfall Nummer zwei: Am Montag nach dem Sieg gegen Hertha BSC wollte dieser Unbekannte beim FC mittrainieren, weil er nach eigener Aussage besser sei als alle anderen FC-Profis. (Foto: Bela Bopp)

Als Peter Stöger die Möglichkeit verneinte, am Training teilnehmen zu können, sah man den jungen Mann wild gestikulierend am Platzrand stehen. Eine Situation, in der Stöger die Geduld abhanden kam und den Mann deutlich aufforderte, das Gelände zu verlassen.

Wir wollen ausschließen, dass das jetzt zum Running Gag wird

Dass es künftig überhaupt nicht mehr zu solchen Situationen kommt, dafür soll nun der Wachdienst sorgen. „Es ist weniger der Sicherheitsaspekt“, sagte Stöger am Dienstag. „Aber wir wollen ausschließen, dass das jetzt zum Running Gag wird. Das muss nicht sein.“ Die Botschaft ist klar: Trainingskiebitze sind herzlich willkommen, Flitzer und Möchtegern-Profis dürfen dagegen künftig kein Verständnis mehr erwarten.


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