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Modeste eröffnet die Jagd um die Torjäger-Kanone neu


Anthony Modeste hat sich mit seinen drei Treffern gegen Hertha BSC eindrucksvoll im Kampf um die Torjäger-Kanone in der laufenden Bundesliga-Saison zurückgemeldet. Der Franzose überflügelte Robert Lewandowski und liegt nur noch einen Treffer hinter Pierre-Emerick Aubameyang.

Köln – Das gab es noch nie in der Historie der Bundesliga: Erstmals liegen nach 25 Spieltagen gleich drei Spieler mit mehr als 20 Toren an der Spitze der Torjägerliste. Aubameyang mit 23 wird von Modeste (22) und Lewandowski (21) gejagt. Eine Entscheidung über die begehrte Trophäe fällt wohl erst im Mai.

https://twitter.com/AModeste15/status/843477808890499072

Kann sich Modeste tatsächlich in die Liste der beste Torjäger in der Effzeh-Geschichte einreihen? Hannes Löhr holte die Kanone in der Saison 1966/67 erstmals. Er erzielte damals 27 Treffer. Dieter Müller gewann die Trophäe gleich zwei Jahre in Folge (76/77 mit 34 Toren, 77/78 mit 24 Treffern). Anschließend schossen sich die Gebrüder Allofs je einmal in den 80er-Jahren in die Geschichtsbücher.

28 Jahre nach Thomas Allofs könnte nun Modeste jubeln. Doch die Konkurrenz mit den beiden Top-Stürmern des FC Bayern und Borussia Dortmund ist gewaltig. Beim Effzeh sind sie der Meinung, dass Modestes Leistung deshalb ohnehin anders zu bewerten ist. „Seine Quote ist höher einzuschätzen als bei Aubameyang und Lewandowski“, findet Jörg Schmadtke. „Wir hatten gegen Berlin 30 Prozent Ballbesitz, die Bayern und Dortmund haben viel Ballbesitz und damit auch mehr Torchancen.“ Ob Modeste diesen Nachteil bis zum Saisonende so gut wird kompensieren können wie bislang?


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