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"Wir haben vereinbart, dass wir im Sommer schauen"

Anthony Modeste und der China-Wirbel: Der Franzose bleibt dem 1. FC Köln bis zum Sommer erhalten. So viel ist klar, da am 28. Februar die Wechselfrist in der Chinese Super League abgelaufen ist. Doch vieles deutet darauf hin, dass ein Wechsel längst nicht vom Tisch ist.

Köln – Tianjin Quanjian heißt der Klub, der bis zuletzt aggressiv um Modeste warb. Am Dienstag musste sich der chinesische Klub entscheiden und verpflichtete mit dem Brasilianer Junior Moraes von Dynamo Kiew lediglich einen Stürmer auf Leihbasis. Eine Kaufoption sicherten sich die Chinesen zwar, doch der kleine, wendige Stürmer (1,76 Meter) entspricht nicht jenen Anforderungen, aufgrund derer man an Anthony Modeste und auch Mario Gomez herangetreten war.

Ich kann meinen Verein nicht mitten in der Saison im Stich lassen

Die Transferkasse der Chinesen ist also weiter prall gefüllt, und wenn die Bundesliga-Saison im Mai ausläuft, wird das Thema Modeste wohl wieder auf den Tisch kommen beim Team von Trainer Fabio Cannavaro. So klang es auch bei Modeste selbst, der sich am Mittwoch ausführlich zu den Wechselgerüchten äußerte. In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte der Franzose noch getwittert: „Ich bleibe in Köln.“ Dies war aber wohl nur auf den Zeitraum bis zum Sommer bezogen.

„Ich bleibe jetzt hier. Ich bin hier glücklich und kann meinen Verein nicht mitten in der Saison im Stich lassen. Das wäre für mich unfassbar“, sagte Modeste und erklärte, dass er mit dem Effzeh eine Vereinbarung getroffen habe. „Ich bin hier bis zum Sommer und habe mit Jörg Schmadtke vereinbart, dass wir im Sommer schauen.“ Zwar betonte Modeste, einen Vertrag bis 2021 am Geißbockheim zu besitzen und sich in Köln sehr wohl zu fühlen.

Ich will jetzt nur eines: Tore schießen

Doch beide Seiten ziehen offenbar die Möglichkeit ernsthaft in Betracht, dass ein erneutes Werben aus China zu einem Transfer führen könnte. Eine faire Vereinbarung also für beide Seiten, die Fronten sind geklärt, alle können sich auf das Wesentliche konzentrieren. Und was das ist, muss man bei Modeste nicht lange suchen: „Ich will jetzt nur eines: Tore schießen.“ In dem Wissen, dass jedes Tor den Stürmer noch wertvoller macht, den Effzeh noch erfolgreicher und im Sommer zu einem Rekord-Deal für die Geissböcke führen könnte.

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