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Ausreden sind tabu: Der Wandel kommt von innen

Bei aller Kritik an dem Umstand, dass Köln sechs der letzten zehn Spiele verloren hat, ordnet der FC-Coach die Situation seiner Mannschaft aber weiterhin sachlich und ruhig ein. Peter Stöger weiß: Panikmache und Schwarzmalerei helfen seinem Team und ihm aktuell genauso wenig wie Schönfärberei. „Ich fange jetzt nicht an, für das, was nicht funktioniert, Erklärungen zu finden. Die würden wie Ausreden klingen. Und ich will nicht als jemand dastehen, der Ausreden sucht.“

Abwechslung ja, Aktionismus nein

Stattdessen liefert Stöger die Antwort, die er schon seit über dreieinhalb Jahren in Köln gibt: Es muss die tägliche Arbeit mit seinen Spielern richten. So wie immer bislang, wenn schwierige Phasen auf den Trainer und seine Mannschaft zukamen. Leere Parolen wird man von Stöger ebenso wenig hören wie urplötzliches Geschrei am Spielfeldrand oder Motivationstricks im Training. Abwechslung ja, Aktionismus nein. Stöger weiß um das hohe Gut der Glaubwürdigkeit, die er sich in den letzten Jahren bei seinem Team erarbeitet hat. Das hatte auch dazu geführt, dass ihm seine Spieler in den entscheidenden Phasen einer Saison immer gefolgt waren.

Das, davon sind am Geißbockheim alle überzeugt, wird auch in der Schlussphase dieser Saison wieder so sein. Ob die Ergebnisse am Ende dementsprechend sein werden, wird man erst am 20. Mai 2017 gegen 17.20 Uhr wissen, wenn der 34. Spieltag abgepfiffen sein wird. Doch bis dahin wird die Öffentlichkeit zumindest keine Ausreden hören und kein übertriebenes Bestreben, für alle sichtbar etwas zu verändern. Die Veränderung, das gehörte in den letzten Jahren zu den Stärken des 1. FC Köln, erfolgte aus dem Inneren. So muss es auch dieses Mal sein.


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12 Kommentare
  1. Ziesi says:

    Wenn hier schon erwähnt wird, dass Stöger in den diversen Foren derzeit heftig kritisiert wird, dann will ich dieses Forum hier mal nutzen, um eine Anti-Kritik zu äußern. Unterm Strich brauche ich hier keine Pro- und Kontra-Aufstellung zu machen, aber wir sollten alle lieber mal schauen, wo wir vor noch nicht allzu langer Zeit noch waren, wo wir aktuell sind und den Realitätssinn sollte niemand verlieren. 20 Jahre Abwärtstrend in einer Phase, wo andere Teams vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert haben, der hauptsächlich durch Champions-League-Millionen kam, werden nun mal auch in Köln nicht durch 3 Jahre Bundesligazugehörigkeit ausgeglichen. Bis wir wieder ein ernstzunehmender, gesunder und strahlender Club sind, vergehen mindestens noch 5-10 Jahre. Vermutlich ist die aktuelle Spielergeneration dann nicht mehr da. Aber von mir erhält jeder, insbesondere Peter Stöger, diesen Vertrauensbonus und die Dankbarkeit, die er wesentlich mehr verdient als stumpfe Kritik, weil es aktuell (zum ersten Mal seit 4 Jahren!!!!) nicht läuft. Das sollten wir echt alle mal akzeptieren und realistisch die Situation des FC betrachten.

  2. OlliW says:

    Sehe ich ähnlich. Unterm Strich geht es seit 4 Jahren kontinuierlich aufwärts! Und die Rückrunden waren meistens schwächer, das nervt natürlich. Und man ärgert sich – sicher auch völlig zurecht – über ausbleibende Leistungen auf dem Platz. Aber da ärgern sich auch Stöger und sein Team drüber, auch die Mannschaft selbst. Ich sehe nicht, dass der „Einbruch“ seit Februar eine Fehlleistung des Trainerteams oder Stögers ist. Der Mann sagt ja nicht:

    „Jungs, alles super! Bleibt schön weg von den Zweikämfen, lasst euch schön pressen, lasst den Gegner mal schön am eigenen Strafraum herum kombinieren, vergesst die schnellen Außen und schaut vor allem, dass ihr viele Ecken und Freistöße verursacht, weil eure Verteidigung zurzeit einfach erste Sahne ist. Und auch nicht versuchen irgendein eigenes Spiel aufzubauen, sondern schön raushauen das Ding! Und, Leute, bloß keine Distanzschüsse!“ Aber vielleicht glauben das einige.

    Jetzt ein neuer Cheftrainer, oder im Sommer, das würde einen wilden, kopflosen Hühnerhaufen hinterlassen. Den zu ordnen und in die Spur zu bringen, würde die ganze kommende Saison in Anspruch nehmen.
    Thema Spielergeneration. Ich hab noch vor der „Flaute“ gedacht, wenn die alle fit sind, im Sommer ein, zwei neue dazu kommen, die richtig passen, dann kann diese effzeh-Generation schon eine recht glorreiche werden. Immer betrachtet im Verhältnis zu den vergangenen 20-25 Jahren und im Verhältnis zu den „Großen“. Dafür müssen die jetztigen Leistungsträger im Kern zusammen bleiben und die jungen Hunde (Öczan, Klünter, Guirassy) noch mehr ran kommen. Die langfristigen Verträge sind die Basis. Sollten sie jetzt Europa doch noch packen, gilt das umso mehr. Potenzial und Möglichkeiten sind schon da!

  3. Horst says:

    Die Bundesliga hat einen Guru. Stögerbock. Der mit den Fußballern flüstert.
    Wenn ich hier lese: 20 Jahre Abwärtstrend usw. kommt es mir echt hoch. Nun ,dann wären wir wahrscheinlich Kreisliga C oder nicht mehr auf dieser Erde. Der andere schreibt: Es geht seit 4 Jahren aufwärts, und dann kommt doch in seinem Kommentar genau das was momentan alles falsch läuft. Und dafür ist der Trainer nicht verantwortlich? Also, beim FC stellt sich die Mannschaft selber auf. Am Vormittag beim Kaffeetisch sprechen sich die Spieler ab ,ob sie nun volle Leistung bringen sollen ,oder lieber Kraft sammeln müssen für den gemeinsamen Grill-Abend. Der Stögerbock- Guru wird Ihnen was flüstern.

    • Pitter says:

      Wer genau ist denn deiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass es seit 4 Jahren aufwärts geht (gemessen an der Punkteausbeute)?
      Und wer genau war deiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass wir in den 15 Jahren davor 5 mal abgestiegen sind?

          • Horst says:

            Zwei blöde die zu dumm zum lesen sind und nur alles mit Trolle abtun sollten doch ihre Meinung für sich behalten. Wie ist das den bei einem Friseur? Ist der verantwortlich der die Haare schneidet oder der dem Laden gehört? Aber das ist eh zu hoch für euch. Können uns ja in Dortmund treffen und dann schauen wir wär hier der Troll ist. Erkennbar bin ich an meinen Tattoos im Gesicht. Und am Hals steht Kölsch Bloot

    • Pitter says:

      Du bist witzig :D
      Ich lebe seit etwa 4 Jahren in der Schweiz. Glaubst du ernsthaft, ich würde nach Dortmund fliegen, nur weil irgendein Internet-Troll das wünscht? :D :D
      Wenn du dich mit mir treffen willst, kannst du natürlich gern in die Schweiz kommen. Aber glaub nicht, dass ich dir deshalb einen Kaffee ausgeben würde :D

      Du magst zwar ein Troll sein, aber man muss dir lassen, dass du wenigstens Sinn für Humor hast ;)

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