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Der Wandel des Milos Jojic vom Flop zur Offensiv-Waffe


Milos Jojic hat den 1. FC Köln zum Sieg über Eintracht Frankfurt geschossen und dabei sein zweites Tor im zweiten Spiel erzielt. Der Serbe belohnt sich nun für einen Wandel, der vor wenigen Monaten noch nicht absehbar war, den der 25-Jährige aber aus eigener Kraft herbei geführt hat.

Köln – Sieben Spiele in Folge, so häufig durfte Milos Jojic noch nie ran beim 1. FC Köln, seit er im Sommer 2015 von Borussia Dortmund in die Domstadt gewechselt war. Sieben Spiele, fünf davon in der Startelf, zuletzt vier Mal hintereinander. Was zunächst nach einer Notlösung wegen der Verletztenmisere aussah, ist nun die logische Folge einer mit Wille und Ausdauer erzwungenen Veränderung.

Jojic nimmt sich das Effzeh-Motto zu Herzen

Jojic hat sich in den letzten Monaten das Motto des 1. FC Köln zu Herzen genommen. „Spürbar anders“ ist der Serbe geworden, spürbar fitter, spürbar aggressiver, spürbar leichtfüßiger, lauf-, zweikampf-, willensstärker. Gegen den Hamburger SV legte der 25-Jährige die weiteste Distanz aller Spieler zurück. Gegen Frankfurt war es der Serbe, der in der Schlussviertelstunde alleine vier Ballgewinne verzeichnete und der Eintracht so den Zahn zog.

Er hat’s gemacht! Milos Jojic lässt sich feiern. (Foto: MV)

Und dann waren da natürlich noch seine Tore. Per Kopf nach Clemens-Flanke beim Hamburger SV, per Rechtsschuss an den Innenpfosten gegen die Frankfurter Eintracht. Schon in der ersten Halbzeit am Dienstagabend hatte nicht viel gefehlt, als Jojic das Leder ans Außennetz setzte. In der zweiten Hälfte nahm er dann ganz genau Maß und versenkte den Ball zum Siegtreffer im Netz.

Von verständnislosem Raunen zum Szenenapplaus

Von den Verantwortlichen und Mitspielern bekam er nach der Partie nur Lob. Von den Rängen bekam er Szenenapplaus – statt wie in den anderthalb Jahren zuvor verständnisloses Raunen für halbgare und allzu lässige Ballverluste oder Fehlpässe. Doch der Milos Jojic aus dem Jahr 2017 hat nicht mehr viel mit dem der vorherigen Jahre zu tun. Das hat mehrere Gründe.

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