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"Wenn ich in Italien getroffen habe, haben wir verloren"

Der 1. FC Köln erfüllt mit Seriosität und Ruhe die Pflichtaufgabe im DFB-Pokal gegen die Leher Turnerschaft (5:0). Erneut lässt sich der Effzeh von einem unterklassigen Gegner nicht aus der Ruhe bringen und zieht souverän in Runde zwei ein.

Bremerhaven – Fünf Tore, kein Gegentor: Wie in den vier Jahren zuvor unter Trainer Peter Stöger gab sich der Effzeh auch in der Saison 2017/18 zum Pokal-Auftakt keine Blöße. Wenngleich der Gegner nicht die Qualität hatte ernsthaft gefährlich zu werden, zog Köln seinen Matchplan klinisch sauber durch. Die Stimmen zum Spiel.

Timo Horn: „Wir haben das von der ersten Minute an souverän runtergespielt. Dass auch ein unterklassiger Gegner einmal vor das Tor kommt, ist normal. Da hatten wir mit dem Lattentreffer etwas Glück, aber ansonsten war das ein ungefährdeter Sieg, der auch noch höher hätte ausfallen können.“

Kann sein, dass ich in dieser Saison der Goalgetter werde

Marcel Risse: „Der Trainer hatte mir ein Zeichen gegeben, dass ich beginnen würde. Entsprechend habe ich mich vorbereitet. Es tat gut, auch mit Blick auf die anstehende Saison, noch einmal 90 Minuten gespielt zu haben. Vom Ergebnis her können wir zufrieden sein. Wir haben es nicht auf die leichte Schulter genommen und unseren Stiefel konsequent runtergespielt.“

Frederik Sörensen: „Immer, wenn ich in Italien getroffen habe, haben wir verloren. Deswegen war ich in der Halbzeit beruhigt, dass es 2:0 stand und wir dann gewonnen haben. Kann sein, dass ich in dieser Saison der Goalgetter werde. Ich mache einfach ein paar Tore, die sonst Tony gemacht hätte.“ (lacht)

Das Spiel war nie ansatzweise in Gefahr

Peter Stöger: „Wir sind das Spiel professionell angegangen und wussten, dass, wenn wir nicht überheblich werden, das Spiel irgendwann zu unseren Gunsten kippen würde. So war es dann auch gegen einen sehr gut organisierten Gegner. Man muss der Leher TS gratulieren für ein wirklich gutes Spiel und auch Danke sagen, dass nicht versucht wurde, durch übertriebene Härte etwas auszugleichen.“

Jörg Schmadtke: „Eine normale erste Pokal-Runde. Die Jungs sind das seriös angegangen, das Spiel war nie ansatzweise in Gefahr. Es ist immer wertvoll, wenn Stürmer treffen. Sie werden immer daran gemessen, egal, gegen wen. Für das Selbstverständnis und als Signal ist das Spiel wichtig, aber nicht für die Bundesliga.“

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