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Star wider Willen: Hector als schnörkelloses Gesamtpaket


Jonas Hector ist der Dauerbrenner im Kader des 1. FC Köln. In fünf Jahren verpasste der Nationalspieler kaum ein Pflichtspiel für den Effzeh und wurde so zum Vorzeige-Profi von Trainer Peter Stöger. Heute feiert Hector ein ganz besonderes Jubiläum. Doch es ist bei weitem nicht das einzige in dieser Woche. 

Köln. Mit einem torlosen Unentschieden trennte sich der 1. FC Köln am 23. August 2014 vom Hamburger SV. Doch heute vor drei Jahren war nicht nur die erste Partie des Effzeh nach dem geglückten Wiederaufstieg, es war auch das Bundesliga-Debüt von Jonas Hector. Keine drei Monate später wurde der gebürtige Saarländer das erste Mal von Joachim Löw in die Nationalmannschaft berufen.

Eine Woche voller Jubiläen 

Das Bundesliga-Debüt vor drei Jahren ist nicht der einzige Anlass für Hector in dieser Woche, noch einmal auf seine bisherige Karriere beim Effzeh zurückzublicken. Am 18. August 2012 gab der Linksfuß sein Profi-Debüt in der ersten Pokalrunde bei der SpVgg Unterhaching. Der Effzeh konnte diese Partie mit 2:1 für sich entscheiden und Hector zog in seinem ersten Spiel im defensiven Mittelfeld die Strippen. Bis er allerdings auf seine vermeintliche Lieblingsposition zurückkehren durfte, dauerte es einige Spielzeiten.

Als Linksverteidiger zum Nationalspieler 

In vier Tagen feiert der 27-Jähirge einen weiteren Meilenstein in seiner ungewöhnlichen Karriere. Am 27. August 2012 absolvierte Hector sein erstes Zweitligaspiel – neben Matthias Lehmann im defensiven Mittelfeld. Erst drei Monate später, 09. November 2012, setzte Ex-FC-Trainer Holger Stanislawski den ehemaligen Oberligakicker auf der Linksverteidiger-Position ein. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Nicht nur für den Effzeh, der in der Folge 14 Spiele ungeschlagen blieb. Sondern auch für Hector selbst, der sich zum absoluten Leistungsträger entwickelte und mit 33 Länderspielen mittlerweile der Stammlinksverteidiger des Weltmeisters ist.

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