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Effzeh-Fans feiern in London, aber Blocksturm am Stadion


Wundervolle und unschöne Szenen haben sich am Donnerstag vor dem Spiel des 1. FC Köln beim FC Arsenal abgewechselt. Am Nachmittag verwandelten die Anhänger die Straßen der britischen Hauptstadt in ein rot-weißen Meer. Vor dem Emirates Stadium kam es dann zum Blocksturm.

London – Es dürfte schon jetzt eines der beeindruckendsten Bilder der diesjährigen Europa-League-Saison sein. Die Fans des 1. FC Köln, wie sie am Donnerstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein zu tausenden den Verkehr und das Leben in London lahm legten, singend und feiern durch die Straßen zogen und Köln und den 1. FC Köln farbenfroh und fröhlich nach Europa trugen.

Neben dem offiziell angekündigten Fan-Marsch von Highbury Islington zum Emirates ab 15.30 Uhr gab es schon rund eine Stunde früher einen weiteren Marsch, nicht angekündigt, dafür umso stimmungsvoller. Von den Ultras angeführt, zogen tausende FC-Fans aus dem nördlichen Stadtzentrum in Richtung Arsenal. Leider blieb es nicht bei diesen schönen Szenen. Vor dem Stadion kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Polizei hatte die FC-Fans vor dem Stadion aufgehalten und wollte einen kontrollierten und langsamen Einlass erwirken. Auch, weil deutlich mehr Anhänger der Geissböcke zum Stadion gekommen waren als 2900 Gäste-Tickets vermuten ließen. Insgesamt sollen sich rund 15.000 Kölner Fans in London befinden, davon sollen sich 8000 bis 10.000 Leute um das Stadion aufhalten.

Rund zwei Stunden vor Spielbeginn kam es dann zu ersten Auseinandersetzungen mit der Polizei. Obwohl die Ultra-Capos versuchten, einen Blocksturm zu verhindern, rissen einige FC-Fans Absperrgitter um und versuchten, um die Polizei herum zum Gästeblock zu gelangen. Die Polizei konnte laut Augenzeugen dies zwar zunächst verhindern, doch mehrere Kölner wurden anschließend von den Einsatzkräften abgeführt. Auch 75 Minuten vor Spielbeginn waren die Stadiontore für die Gästefans noch nicht geöffnet, weil ein geregelter Einlass nicht garantiert werden konnte.

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