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Urteil vertagt: UEFA setzt Inspektor auf London an

Die UEFA hat das Urteil über die Vorkommnisse vor dem Europa-League-Spiel zwischen dem FC Arsenal und dem 1. FC Köln vertagt. Der Europäische Fußball-Verband setzte einen Ethik- und Disziplinarinspektor ein, um die Vorfälle im Detail zu untersuchen.

Köln – Am Donnerstag hatte die UEFA-Kommission getagt, um über die Fan-Vorfälle vor dem Spiel im Emirates Stadium zu entscheiden. Der 1. FC Köln erwartete eine Geldstrafe, sogar ein Teilausschluss der Fans wurde befürchtet. Nun müssen die Kölner weiter auf das Urteil warten.

Inspektor soll „Umfang der Verantwortung“ ermitteln

Wie die UEFA bekannt gab, „wurde beschlossen, einen Ethik- und Disziplinarinspektor zu ernennen, um eine angemessene Disziplinaruntersuchung einzuleiten. Der Ethik- und Disziplinarinspektor wird sich mit beiden Vereinen in Verbindung setzen, um den Umfang ihrer jeweiligen Verantwortung in Bezug auf die mit diesem Spiel verbundenen Vorfälle zu ermitteln.“

Die Geissböcke hatten zu Wochenbeginn eine schriftliche Stellungnahme abgegeben, in der sie die Vorkommnisse aus ihrer Sicht schilderten. Bereits im Nachgang des Abends in London, bei dem rund 15.000 FC-Fans in die britische Metropole gereist waren und friedlich gefeiert hatten, jedoch rund 50 Gewaltbereite mit einem versuchten Blocksturm für Entrüstung gesorgt hatten, hatte der FC das Sicherheitskonzept des FC Arsenal als unzureichend bezeichnet.

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